Biologie: Amphibien, Vögel, Weichtiere und Pflanzen

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Amphibien

Amphibien besitzen vier Gliedmaßen und eine feuchte, dünne Haut ohne Beschichtung. Sie sind wechselwarm (poikilotherm). Erwachsene atmen über Lungen und Haut, während Larven Kiemen besitzen und sich pflanzlich ernähren. Sie sind eierlegend, nutzen eine externe Befruchtung und sind die einzigen Wirbeltiere, die eine Metamorphose durchlaufen.

Vögel

Vögel haben einen stromlinienförmigen Körper, vier Gliedmaßen und ein Federkleid. Sie besitzen hohle Knochen und einen hornigen Schnabel. Sie sind gleichwarm (homöotherm) und atmen über Lungen, die mit Luftsäcken verbunden sind. Sie sind eierlegend.

Weichtiere

Gastropoden (Schnecken)

Sie besitzen einen gut entwickelten Kopf mit vier Tentakeln und einen muskulösen Fuß. Zur Nahrungsaufnahme dient eine Raspelzunge (Radula). Die meisten Arten besitzen ein spiralförmig gewundenes Gehäuse zum Schutz der Eingeweide. Sie sind überwiegend Pflanzenfresser, es gibt jedoch auch Fleischfresser.

Muscheln

Muscheln besitzen zwei Schalenklappen, die durch kräftige Muskeln geschlossen werden. Ihr Fuß ist beilförmig und dient zum Graben. Sie atmen über Kiemen, indem sie Wasser filtern.

Kopffüßer

Alle Kopffüßer sind marine Lebewesen. Sie besitzen einen gut entwickelten Kopf mit Augen und Tentakeln um den Mund. Sie haben kein Gehäuse, atmen durch Kiemen und sind Fleischfresser.

Stachelhäuter

Stachelhäuter weisen eine radiale Symmetrie auf und haben eine abgerundete, zylindrische oder sternförmige Form. Sie besitzen ein Innenskelett (Endoskelett). Sie verfügen über ein exklusives Ambulacralsystem – ein internes Röhrensystem, das mit Wasser gefüllt ist und in Saugfüßchen endet. Sie atmen durch die Haut oder Kiemen, sind Fleischfresser und teilweise zwittrig (hermaphrodit). Einige Arten besitzen eine hohe Regenerationsfähigkeit.

Anpassungen der Pflanzen

  • Sommergrüne Bäume: Verlieren im Herbst oder Winter ihre Blätter, um zu überleben.
  • Blattstruktur: Große Blätter erleichtern die Wasserabgabe; behaarte Blätter (z. B. beim Olivenbaum) verhindern übermäßigen Wasserverlust.
  • Trockenpflanzen: Speichern Wasser in Stängeln und Blättern; Dornen dienen als Schutz und zur Reduzierung der Transpiration.
  • Wurzeln: Einige Pflanzen haben spezialisierte Wurzelstrukturen für extreme Standorte.

Bestäubung

Die Bestäubung ist der Transport von Pollenkörnern von der Anthere einer Blüte zur Narbe einer anderen. Dies geschieht durch:

  • Wind und Wasser
  • Tiere und Menschen

Befruchtung und Samenbildung

Wenn das Pollenkorn die Narbe erreicht, bildet sich ein Pollenschlauch, der zum Fruchtknoten wächst, wo die Befruchtung stattfindet. Die Samenanlage entwickelt sich zum Samen, der den Keimling und Nährstoffe enthält. Der Fruchtknoten wächst zur Frucht heran, die den Samen schützt und dessen Verbreitung erleichtert.

Samenverbreitung und Keimung

Die Streuung der Samen verhindert, dass Pflanzen zu dicht beieinander wachsen und um Raum, Nährstoffe und Licht konkurrieren.

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