BIOS, Speicher (RAM/ROM), Busse und Gehäuse — PC-Grundlagen
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BIOS, IPL und POST
IPL → Initial Program Load → Startvorgang (POST).
BIOS: Satz von Routinen, der die Ein-/Ausgabe verwaltet und die Kommunikation zwischen Betriebssystem und Hardware sicherstellt.
Arten von Speicherkarten
- RAM (E und L): Lesen und Schreiben
- ROM (L): Nur Lesen
Typen von ROM
ROM: Read-Only Memory ist eine Art von nichtflüchtigem Speicher, der in Computern und anderen elektronischen Geräten verwendet wird.
PROM: Programmable Read-Only Memory. Es ist ein digitaler Speicher, bei dem der Zustand jedes Bits von einer Schmelzsicherung (Fuse) abhängt; einmal programmiert (gebrannt), kann er nicht mehr geändert werden.
EPROM: Erasable Programmable Read-Only Memory. Ein löschbares PROM, das durch UV-Licht gelöscht werden kann. Wiederholtes Löschen/Schreiben kann zu Fehlern führen.
EEPROM: Electrically Erasable Programmable Read-Only Memory. Elektrisch lösch- und programmierbar; wird z. B. für BIOS-Einstellungen verwendet.
RAM-Typen und ROM-Löschverfahren
- Dynamisch (DRAM): Lesen/Schreiben
- Statisch (SRAM): schneller, hält Daten ohne Auffrischung länger
- ROM: nicht löschbar
- PROM: einmal programmierbar (nur lesen danach)
- UV-erasable: EPROM (durch UV-Licht löschbar)
- Elektrisch: EEPROM (elektrisch löschbar)
EVP und parallele Schnittstelle
EVP: verbesserte parallele Schnittstelle, Vorteil: parallele Signale. Besitzt 8 Datenleitungen; typischerweise ein 25-poliger Stecker.
Busverbindungen und lokale Busse
Busverbindung:
- ISA: Industry Standard Architecture.
- EISA: Erweiterung des ISA; eine verbesserte Version, die zusätzliche Features bietet.
- Local Bus: Ein lokaler Bus, der eine direkte Anbindung an die CPU ermöglicht; häufig für Grafikkarten verwendet.
- PCI: Eine gängige Art von lokalem Bus.
- AGP: Ein spezieller lokaler Bus für Grafikkarten.
Laufwerksschächte und Gehäusetypen
Laufwerkseinschübe: Hier werden Floppy-Laufwerke und Festplatten angeschlossen.
SLIM-Boxen: Gehäuse, die kleiner sind (schlanke Bauform).
Desktop / horizontale Gehäuse: Horizontalgehäuse sind größer als Slimgehäuse und in der Regel höher; gedacht für den Heimgebrauch.
HTPC: Home-Theater-PC, gedacht für ein Home-Media-Center.
Bootvorgang (Schritte)
- Der Schalter schaltet die Stromversorgung ein; elektromechanische Geräte werden aktiviert.
- Das Mikro (CPU) initialisiert und setzt interne Register auf Null.
- Das BIOS wird gestartet und führt den POST (Power On Self Test) aus.
- Das Mikro erhält POST-Aufträge und testet die angeschlossenen Geräte.
- Die Grafikkarte und der RAM werden initialisiert; der Speicher wird ggf. auf 0 gesetzt. BOOT.
- Zugriff auf die Tastatur-IRQ und Setup-Konfigurationen werden initial geprüft. (SEN AM)
- Das Mikro überprüft die angeschlossenen Komponenten; wenn alles ordnungsgemäß funktioniert, lädt es den MBR und übergibt die Kontrolle an das Betriebssystem.
Formfaktoren und Gehäusearten
Micro ITX: Besonders geringe Leistungsaufnahme und kompakte Bauform; kleine Netzteile und eingeschränkter mechanischer Platz. Die Mini-ITX-Platine ist oft untermotorisiert für bestimmte Anwendungen.
IKT-Box: Informatik-Gehäuse / Verteilerdose; darin befinden sich Kanalisierungen der Telekommunikation, durch die alle Leitungen eines Hauses geführt werden.
AT: Das AT-Mainboard-Format, basierend auf dem IBM-AT-Format, wurde in kompletten Desktop- und Full-Tower-Rechnern eingesetzt. Die Größe beträgt ca. 12 Zoll; veröffentlicht 1984.
Hinweise und Begriffe
- IPL = Initial Program Load (Startprozess)
- POST = Power On Self Test
- MBR = Master Boot Record
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