Byzantinische Kunst: Architektur, Skulptur und Malerei im Überblick

Eingeordnet in Spanisch

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 2,87 KB

Architektur der Byzantinischen Kunst

Die byzantinische Kunst ist ein Erbe der klassischen Welt, was sich in der wissenschaftlichen Erforschung römischer Gebäude zeigt. Technisch gesehen zeichnet sich die Architektur durch die verallgemeinerte Verwendung von Gewölben und Kuppeln aus. Diese wurden in der Regel aufgehellt (Materialien, Rippen) und die Kuppeln werden von Pendentifs (Jakobsmuscheln) und Stützen getragen.

Vom ästhetischen Standpunkt aus ähnelte sie Rom: Die Betonung lag mehr auf dem Inneren als auf dem Äußeren, wobei schlechte Materialien oft mit Marmor verkleidet wurden. Die am häufigsten verwendete Säulenordnung ist die korinthische Ordnung, die leicht modifiziert wurde.

Die Grundrisse der byzantinischen Gebäude basieren auf der Basilika und dem Zentralbau. Zu den Teilen der Basilika gehören:

  • Gericht (Atrium)
  • Tempelfassade
  • Eingangshalle (Narthex)

Historische Entwicklung der Architektur

Der Grundbaustein ist die Hagia Sophia, erbaut während der Herrschaft Justinians. Sie ist eine byzantinische Basilika mit griechischem Kreuzgrundriss und drei Schiffen.

Ebenfalls bemerkenswert ist die Kirche San Vitale in Ravenna.

Skulptur in Byzanz

Beginnend mit der römischen Dekadenz verschwindet der naturalistische Begriff der Figuren. Die Merkmale werden symbolisch, und Farbe wird in die Form eingeführt.

Allmählich wurde die Skulptur auf Elfenbeinschnitzereien reduziert, wobei insbesondere die konsularischen Diptychen hervorgehoben wurden.

Im achten Jahrhundert wurde der Gottesdienst mit Bildern verboten und es kam zur Zerstörung von Kunstwerken (Ikonoklasmus).

Malerei und Mosaik

Besonders betont werden die Wandmalereien der Kirchen (einschließlich Mosaik) und die Ikonenmalerei (Darstellung heiliger Figuren auf Tafeln).

Von diesen Werken geht der Trend aus, die gesamte Oberfläche zu füllen (Horror Vacui).

Das byzantinische Mosaik

Das Mosaik hat die gleichen Funktionen wie die Malerei, wird aber weiter ausgebaut.

Es wurde Marmor im Wechsel mit Tontafeln verwendet. Manchmal wurden Vertiefungen genutzt, um Schatten zu erzeugen.

Die vorherrschende Farbe und die Zeichnung sind symbolisch, da sie als Darstellungen der Schrift konzipiert sind. Die Figuren zeigen eine reiche und hieratische Steifheit, mit individuellen Gesichtern, die einen Ausdruck von Schmerz und Pathos vermitteln.

Es entwickelt sich ein Konzept der Malerei, das in Bezug auf Position und Größe an Tiefe verliert. Die dargestellten Zeichen müssen versiegelt bleiben, ohne den Seelenzustand offenzulegen.

Verwandte Einträge: