Byzanz, Islam und Mittelalter: Politik, Wirtschaft & Kunst
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Das Byzantinische Reich
Teilung des Römischen Reiches in zwei politische Einheiten: Das östliche Reich konnte die Invasionen der Barbaren abwehren und wurde als Byzantinisches Reich gegründet, mit Konstantinopel als Hauptstadt. Es bestand mehr als tausend Jahre. Das Überleben des Byzantinischen Reiches war maßgeblich auf seinen großen wirtschaftlichen Wohlstand zurückzuführen.
Islam
Der Islam entstand auf der Arabischen Halbinsel; er ist eine monotheistische Religion, die von Muhammad gegründet wurde. Er breitete sich von der Arabischen Halbinsel bis zur Iberischen Halbinsel im Westen (occidente) aus.
Charakteristische Merkmale:
- Eine florierende städtische Wirtschaft: Die Entwicklung des Handels war eine der wichtigsten Grundlagen der ökonomischen Gesellschaft.
- Strukturelle ökonomische, religiöse und politische Macht wurde in der Person des Kalifen zentralisiert und durch eine starke zentrale Verwaltung unterstützt.
- Im kulturellen Bereich waren die Muslime Übermittler technischen und geistigen Fortschritts.
Christliches Westeuropa
Nach den Invasionen verschiedener Völker (Barbaren) im ehemaligen Römischen Reich begann ab dem 5. Jahrhundert eine Umstrukturierung. Vom 10. bis zum 13. Jahrhundert war Europa weitgehend vom Feudalismus geprägt.
Wesentliche Aspekte des Feudalismus:
- In der Lehensbeziehung war ein Lehnsempfänger an einen höheren sozialen Status gebunden und schwor im Austausch für Schutz und Versorgung Treue.
- Die wirtschaftliche Organisation drehte sich um das Lehen oder autarke Großbetriebe (selbstversorgende Einheiten).
- Die feudale Gesellschaft war in geschlossene soziale Gruppen oder Stände organisiert.
Mittelalter
Das Mittelalter war durch einen erheblichen demografischen Rückgang in bestimmten Phasen gekennzeichnet. Die Wirtschaft erlebte Krisen, und in der politischen Arena zeigten sich Tendenzen zur Krise des Feudalismus.
Mittelalterliche Kunst
Romanische Kunst
Die Romanik war überwiegend eine ländliche Kunst des Feudalismus und eng mit der Kirche verbunden. Die Architektur war durch den Einsatz dicker Mauern geprägt; die Bauweise wirkte steif und frontal. In der Malerei dominierten die Volltonfarben.
Gotische Kunst
Die Gotik war eine Manifestation der Wiedergeburt der Städte und des bürgerlichen Geistes. Die Architektur zeichnete sich durch große Fenster und die Verwendung des spitzbogigen Gewölbes (Bogen apuntado) aus. Sie zeigte einen stärkeren Naturalismus.
Auch die Malerei wurde ausdrucksstärker und natürlicher, teilweise unter Verwendung von Verfahren wie der ka-Quench-Technik.
Schlagwörter: Byzantinisches Reich, Islam, Feudalismus, Romanik, Gotik, Wirtschaft, Kultur