Celestina, Renaissance und Petrarkismus: Überblick zur Literatur
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Celestina
Celestina: Eines der wichtigsten literarischen Werke unserer Literatur. Die erste Ausgabe erschien 1499 in mehreren Städten; sie ist nicht signiert und wurde in 16 Exemplaren gehandelt. Die zweite Ausgabe (Toledo, 1500) trägt den Titel Komödie von Calisto und Melibea. Spätere Ausgaben (1502 Saragossa, Sevilla 1507) erschienen nun unter dem tragikomischen Titel Melibea und Calisto — anfangs in 5 Akten, später mit bis zu 21 Akten.
Zu behandelnden Themen gehören: Argument, Genreprobleme, Charaktere, Sprache und Stil und so weiter.
Renaissance
Renaissance: Die Renaissance ist eine tiefe und komplexe Transformation der Kultur, die sich in allen Bereichen des Lebens manifestiert (sozial, politisch, literarisch, religiös usw.).
Humanismus
Humanismus: Der Humanismus war eine geistige und kulturelle Bewegung, die im 14. Jahrhundert in Italien entstand.
Erasmus
Erasmus: Erasmus von Rotterdam war ein niederländischer Gelehrter; seine Lehren und Ideen hatten großen Einfluss auf die Intellektuellen in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Francesco Petrarca
Francesco Petrarca: Petrarca ist ein italienischer Dichter des 14. Jahrhunderts, der wie kaum ein anderer die Ideale des Humanismus verkörpert. Seine wichtigsten Werke sind in der Landessprache geschrieben: das Canzoniere (Liederbuch) und die Trionfi (Triumphe).
Triumphe
Trionfi: Allegorische Gedichte, in Terzinen gefasst, komponiert und in sechs Teilen aufgebaut; sie behandeln Themen wie Liebe, Scham, Tod, Ruhm usw.
Canzoniere
Canzoniere (Liederbuch): Besteht aus einer Sammlung von über 350 Gedichten zum Grundthema Liebe. Die Gedichte sind inspiriert von Laura de Noves.
Petrarkismus
Petrarkismus: Bezieht sich auf die Tradition der mittelalterlich-höfischen Liebe und nutzt klassische Topoi (Vergleiche, Mythen etc.). Kennzeichnend ist der Ausdruck der Gefühle, eine klare, polierte Sprache voller Bilder sowie poetische Figuren wie Paradoxon, Antithese, Alliteration, Metaphern und Bildsprache.
Lazarillo
Lazarillo: Ausgaben erschienen im Jahre 1554 in Burgos, Alcalá de Henares, Medina del Campo und Antwerpen. Das Werk ist anonym; es enthält antiklerikale Kritik und weist Einflüsse von Erasmus auf.
Argument und Figuren
Argument:
- Blinder (Herr)
- Pfarrer
- Edelmann
- Pardoner
- Maler der Tamburine
- Kaplan
- Sheriff
Die autobiographische Form der Erzählung stellt eine geschlossene, strukturelle Einheit dar.