Chancengleichheit und Formen der Diskriminierung
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Chancengleichheit
Jeder sollte die gleichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben und sollte nicht aufgrund des Geschlechts, der Herkunft, des Alters oder der Weltanschauung und Religion diskriminiert werden.
Im Jahr 1910 organisierte die Schriftstellerin Clara Zetkin die erste internationale Konferenz sozialistischer Frauen, die eine Resolution zur Einrichtung des 8. März als Internationalen Frauentag verabschiedete.
In den letzten Jahren wurden verstärkt Anstrengungen unternommen, um Diskriminierung am Arbeitsplatz aufgrund des Alters, körperlicher Behinderungen oder der sexuellen Orientierung zu reduzieren.
Arten von Diskriminierung
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit
Rassismus ist eine Theorie über Vorurteile gegenüber menschlichen Rassen, die biologische Unterschiede heranzieht, um die Dominanz in den Beziehungen zwischen ihnen sowie Verhaltensweisen der Ablehnung oder Aggression zu rechtfertigen. Der Begriff „Rassismus“ bezieht sich auf diese Lehre, die durch entsprechendes Verhalten inspiriert ist und oft mit Fremdenfeindlichkeit (Fremdenhass) assoziiert wird.
Diskriminierung von Behinderten und Kranken
Menschen mit Behinderungen und Kranke haben oft Schwierigkeiten bei Aktivitäten wie der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, dem Treppensteigen oder der Verwendung bestimmter Geräte. Die größte Herausforderung für Menschen mit Behinderungen war es, die Gesellschaft davon zu überzeugen, dass sie keine „Klasse für sich“ sind.
Diskriminierung von Frauen (Sexismus, Machismo)
Machismo beschreibt ein dominantes Verhalten und Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, das von Männern ausgeübt wird. Ein Mann, der von klein auf in einer Macho-Kultur erzogen wurde, hat gelernt, andere Männer körperlich oder geistig zu bewundern oder zu fürchten. Diese „Kultur“ lehrt ihn, Frauen primär nach physischen Werten oder Eigenschaften zu beurteilen: als Instrument des Vergnügens, als Objekt der Zurschaustellung oder zur Fortpflanzung.
Diskriminierung aufgrund des Geschlechts
Diese Form der Diskriminierung ist eine der am tiefsten in unserer Gesellschaft verwurzelten. Häufig wird Frauen im Berufsleben der Zugang zu leitenden Positionen verwehrt, obwohl sie besser qualifiziert sind als männliche Bewerber. Andere Frauen erhalten gar nicht erst einen Job, weil die Familie erwartet, dass der Mann arbeitet und sie sich der Hausarbeit widmet. Ein Beispiel für Sexismus in der Arbeitswelt zeigt sich beim Vergleich des Geschlechterverhältnisses in Bezug auf die geschätzte Weltbevölkerung.
Religiöse Diskriminierung
Das tragischste Beispiel hierfür ist der Völkermord durch Nazi-Deutschland in den 1930er und 1940er Jahren mit dem Ziel, das europäische Judentum zu vernichten.
Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte besagt: „Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit“.