Charles Darwin: Evolutionstheorie und Natürliche Selektion

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Charles Darwin: Begründer der Evolutionstheorie

Charles Robert Darwin (12. Februar 1809 – 19. April 1882) war ein englischer Naturforscher, der postulierte, dass alle Arten von Lebewesen im Laufe der Zeit aus einem gemeinsamen Vorfahren entstanden sind, und zwar durch einen Prozess, der als natürliche Selektion bezeichnet wird. Die Tatsache der Evolution wurde bereits zu seinen Lebzeiten von der wissenschaftlichen Gemeinschaft und einem Großteil der Öffentlichkeit akzeptiert. Allerdings wurde seine Theorie der Evolution durch natürliche Selektion erst in den 1930er Jahren als primäre Erklärung für den Evolutionsprozess anerkannt und bildet heute die Grundlage der modernen evolutionären Synthese. Die wissenschaftlichen Entdeckungen Darwins sind nach wie vor das Fundament der Biologie als Wissenschaft, da sie eine logische Erklärung liefern, welche die Beobachtungen über die Vielfalt des Lebens vereint.

Was ist Evolution?

Evolution ist der Prozess, bei dem eine Spezies Veränderungen im Laufe der Generationen erfährt. Da dieser Prozess sehr langsam abläuft, vergehen viele Generationen, bevor signifikante Variationen sichtbar werden.

Historische Herausforderungen der Ursprungsforschung

Seit der Antike war die Entstehung des Lebens und die Entwicklung der Artenvielfalt ein Rätsel, das die Neugier der Wissenschaftler weckte. Vorurteile, religiöse Dogmen und Theorien, die aufgrund der damaligen Wissenslage und der Unmöglichkeit des Nachweises oft im Bereich des Aberglaubens angesiedelt waren, führten jedoch dazu, dass das Problem oft vergessen oder die Unfähigkeit zur Rückverfolgung des Ursprungs einfach hingenommen wurde. Erst in relativ jüngerer Zeit konnte der Mensch Hypothesen aufstellen und diese mithilfe zuverlässiger Kriterien und ausreichender wissenschaftlicher Erkenntnisse beweisen.

Darwins Hauptwerk: Über die Entstehung der Arten

Die Entstehung der Arten (Originaltitel in englischer Sprache: On the Origin of Species) ist ein bahnbrechendes Buch von Charles Darwin, veröffentlicht am 24. November 1859. Es gilt als eines der wichtigsten Werke der wissenschaftlichen Literatur und als Grundlage der Evolutionsbiologie.

Natürliche vs. Künstliche Selektion

In diesem Buch schlug Charles Darwin (1809–1882) den Mechanismus der natürlichen Selektion als Erklärung für die Entstehung der Arten vor. In Analogie zur künstlichen Selektion, die vom Menschen bei Pflanzen und Tieren angewandt wird, entwickelte Darwin das Konzept der natürlichen Selektion: Die Natur wählt die Individuen aus, die am besten für das Überleben in einer bestimmten Umgebung geeignet sind, und verwirft die weniger angepassten.

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