Charles Dickens: Leben, Werke und sozialer Einfluss
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Charles Dickens: Ein literarisches Schwergewicht
Charles Dickens, einer der bedeutendsten Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, hinterließ ein umfangreiches Werk, das bis heute Leser auf der ganzen Welt fasziniert. Als er starb, hatte er dreizehn Romane veröffentlicht. Sein erster großer Erfolg waren The Pickwick Papers (1836-37), die ein heiteres und nostalgisches Bild des alten Englands zeichneten.
Soziales Engagement in seinen Werken
In Oliver Twist und Nicholas Nickleby wandte sich Dickens den sozialen Problemen seiner Zeit zu. Er thematisierte das Leid von Kindern in den Städten, wo die Armen keine Chance hatten, am Wohlstand der Nation teilzuhaben. Diese Thematik zog sich wie ein roter Faden durch sein Schaffen.
Entwicklung seines Schreibstils
Dickens' Romane übten zunehmend Gesellschaftskritik. David Copperfield, ein positiver Roman über das Erwachsenwerden, basierte zum Teil auf Dickens' eigener Kindheit und seinem Erfolg. Ab den 1850er Jahren wurde sein Ton ironischer und pessimistischer. In Hard Times zeichnete er ein düsteres Bild der neuen Industriegesellschaft in den Midlands. Der Roman zeigt deutlich die Lebensbedingungen der Armen und steht im Kontrast zu Benjamin Disraelis Roman Sybil, der das Land in zwei Nationen einteilte: die Reichen und die Armen.
Spätwerk und Vermächtnis
Unser gemeinsamer Freund zeigt Dickens' Abneigung gegen die Londoner Gesellschaft und unterscheidet sich stark von der leichten Komödie The Pickwick Papers. A Tale of Two Cities, ein historischer Roman über die Französische Revolution, und A Christmas Carol, eine Geschichte über die traditionellen Werte der Familie, trugen dazu bei, das Bild von Weihnachten als wichtigstes Familienfest zu prägen.
Einfluss und Bedeutung
Dickens' Werk umfasst ein breites Spektrum, von Komödie bis hin zu Sozialkritik und Journalismus. Er war bereits zu Lebzeiten ein berühmter Schriftsteller und ist heute einer der bekanntesten und meistgelesenen englischen Autoren. Seine Bekanntheit ist vergleichbar mit der von Shakespeare. Wie bei Shakespeare sind die Namen seiner Figuren in die englische Sprache eingegangen. Eine der wichtigsten Autorinnen, die von Dickens gefördert wurde, war Elizabeth Gaskell.