Christliche Nachfolge und die Botschaft Jesu

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Die Erwartung des Messias und das Gesetz

1. Für manche war das Gesetz die Wiederherstellung der strikten Einhaltung; für andere war es die Macht eines Kriegsherrn, auf dessen Befreiung sie, wie im Römerbrief und anderen göttlichen Manifestationen beschrieben, warteten.

Heilung und der Wille des Vaters

2. Nach der Heilung der Kranken am Teich von Bethesda wurde Jesus von den Juden für sein Handeln kritisiert. Er erklärte, dass er weiterhin so handeln werde wie sein Vater; er hört, urteilt und handelt auf der Suche nach dem Willen seines Vaters, der ihn gesandt hat.

Die Wandlung des Apostels Paulus

3. Paulus war ursprünglich an der Verfolgung der Kirche Gottes beteiligt, als fanatischer Verfechter der Traditionen seiner Vorfahren. Doch sein Leben änderte sich grundlegend, als er von Gott berufen und auserwählt wurde und Gott ihm seinen Sohn Jesus offenbarte. Paulus lebt nun in Christus.

Entscheidungsfindung und die Seligpreisungen

4. Der Christ im Prozess der Entscheidungsfindung orientiert sich an den Seligpreisungen und dem neuen Gebot. Hier findet er Wegweiser dafür, was zu tun ist und was im Sinne der Verkündigung Jesu wichtig und wertvoll ist.

Kontinuität zwischen Altem und Neuem Testament

5. Wir können sagen, dass die Werte, die Gott im Alten Testament dem jüdischen Volk vermitteln wollte, auch in der Lehre Jesu im Neuen Testament gegenwärtig sind.

Das Evangelium als Wegweiser für das Leben

6. Jesu Botschaft ist kein starrer Verhaltenskodex für jede Umgebung. Vielmehr dienen die Werte des Evangeliums den Christen als Orientierung für ihr Leben.

Die christliche Unterscheidung im Alltag

7. Christliche Unterscheidung bedeutet zu erkennen, was der Wille Gottes hier und jetzt in der konkreten Situation des eigenen Lebens ist.

Die Werteskala Jesu und die Liebe Gottes

8. Die Werteskala Jesu dreht sich um sein Engagement für das Leben: Die Überzeugung, dass Gott uns liebt. Wer in dieser Liebe Gottes geborgen ist, dem kann nichts geschehen, was nicht zur Liebe führt.

Die Einheit von Gottes- und Nächstenliebe

9. Es darf keinen Zwiespalt zwischen der Liebe zu Gott und der Liebe zu den Menschen geben. Für Jesus war sein ganzes Leben ein Ausdruck dafür, dass Gott Liebe ist – eine persönliche Liebe und ein Engagement bis zum Tod, immer auf der Suche nach Leben und Heil für andere.

Die Berufung zur Nachfolge Christi

10. Ein Christ ist jemand, der sich von der Person Jesu herausgefordert und gerufen fühlt und bereit ist, ihm zu folgen. Die grundlegende Entscheidung eines Christen ist es, Jesus nachzufolgen, ihn nachzuahmen und sich mit ihm und seiner Sache zu identifizieren.

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