Christlicher Glaube: Leben, Lehre und Nachfolge Christi
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Die Wahrheit des christlichen Glaubens
1. Die Manifestationen des Glaubens
a) Der christliche Glaube manifestiert sich zuerst im Glauben an den einen Gott und an die Wahrheiten, die er uns offenbart hat.
b) Für den christlichen Glauben ist der Glaube an Gott untrennbar mit dem Glauben an Jesus Christus, seinen geliebten Sohn, verbunden.
c) Drittens bedeutet der Glaube an Gott, den Vater, und seinen Sohn, Jesus Christus, auch den Glauben an den Heiligen Geist.
2. Das Glaubensbekenntnis
d) Christen glauben außerdem, dass alle Wahrheiten im Glaubensbekenntnis enthalten sind. Es reicht nicht, nur an das zu glauben, was einem im Glaubensbekenntnis oder in der Schrift gut erscheint. Der christliche Glaube beinhaltet unser uneingeschränktes Bekenntnis zum Glaubensbekenntnis mit all den darin offenbarten Wahrheiten.
e) Darüber hinaus glauben wir mit göttlichem und katholischem Glauben alles, was im geschriebenen Wort Gottes enthalten ist oder durch die Tradition überliefert wurde, das heißt, die von Jesus Christus der Kirche anvertraute Glaubenshinterlegung. Diese uneingeschränkte Ausübung der Autorität Jesu Christi zeigt sich, wenn er Glaubensdogmen definiert.
Ist der Glaube vernünftig?
1. Glaube als Akt der Intelligenz
Die Tatsache, dass der Glaube nicht von der Vernunft bestimmt wird, bedeutet nicht, dass er irrational ist. Im Gegenteil, der Mensch muss danach streben, das, was er glaubt, besser zu verstehen. Er muss seine Intelligenz nutzen, um die Wahrheiten des Glaubens zu ergründen. Theologen sagen, dass der Glaube nicht unaufgeklärt ist. Der Glaube bedeutet, dass die Vernunft helfen sollte, den Sinn der Glaubensgeheimnisse zu vertiefen.
2. Glaube an Gott ist vernünftig
Es gibt viel mehr Gründe, an die Existenz Gottes zu glauben, als an ihr zu zweifeln. Das Zweite Vatikanische Konzil lehrt, dass ohne Gott die drängendsten Fragen des menschlichen Daseins, der Sinn von Leben und Tod usw. unbeantwortet bleiben.
Es ist auch vernünftig, an Jesus Christus als den Sohn Gottes zu glauben, der in die Welt kam, um unser Heil zu wirken. Wir haben viele Gründe, an seine Glaubwürdigkeit zu glauben.
Der Atheismus mag danach streben, ohne Erfolg zu beweisen, dass die Religion falsch ist, kann aber seine Behauptungen niemals wirklich beweisen.
Die Aufgabe der Theologie ist es, zu zeigen, dass die Wahrheiten des Glaubens nicht gegen die Vernunft sind und dass es gute Gründe gibt, sie anzunehmen und zu rechtfertigen. Diese Gründe sind nicht selbstverständlich, weil Gott will, dass der Mensch freiwillig auf ihn vertraut und nicht gezwungen wird. Aber sie sind angemessen und richtig.
Den christlichen Glauben leben: Nachfolge Christi
Paulus formuliert das große Ideal des christlichen Lebens mit dem Motto: „Habt die gleiche Gesinnung wie Jesus Christus.“ Diese Höhe zu erreichen, ist jedoch nicht das Ergebnis menschlicher Anstrengung. Es ist keine christliche Askese oder Yoga, sondern kann nur durch das Wirken des Heiligen Geistes erreicht werden, der in den Christen durch die Gnade handelt. Daraus folgt, dass es nicht möglich ist, die christliche Moral ohne Gebet und die Sakramente zu leben.
Das Geheimnis der Heiligen Dreifaltigkeit
Das Geheimnis der Heiligen Dreifaltigkeit besteht darin, zu wissen, dass es einen einzigen Gott gibt, der wesensmäßig eins ist in drei Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Dieses Geheimnis erfahren wir nicht durch die Vernunft, sondern durch die Offenbarung Jesu selbst.
Das Geheimnis der Heiligen Dreifaltigkeit ist das zentrale Geheimnis des christlichen Glaubens und Lebens. Die gesamte Heilsgeschichte ist nichts anderes als die Geschichte des Weges und der Weise, auf die sich der einzige wahre Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, offenbart.