Chromatographie und Farbenlehre: Licht, Pigmente, Harmonie

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Die Farbe der Wissenschaft

Die Wissenschaft, die das Wesen der Farbe untersucht, heißt Chromatographie.

Weißes Licht und historische Forschung

White light: Leonardo da Vinci war einer der ersten, der vermutete, dass Sonnenlicht als weißes Licht aus verschiedenen farbigen Komponenten zusammengesetzt ist. Isaac Newton, der Physiker des 17. und 18. Jahrhunderts, führte die entscheidenden Experimente durch, um dieses Phänomen zu demonstrieren.

Zusammenfassung: Additive Synthese (add)

Bei der Zerlegung des weißen Lichts erscheinen mehrere farbige Lichter bzw. farbiges Licht. Die additive Synthese (additive Farbmischung) zeigt, dass die Summe dieser farbigen Lichter das weiße Lichtspektrum erzeugt.

Additive Synthese und Mischung

Die additive Synthese oder das additive Gemisch ist die Summe aller farbigen Lichter; daraus entsteht das weiße Lichtspektrum, wenn alle Komponenten vorhanden sind.

Pigmente und subtraktive Synthese

Pigmente sind Farbstoffe, die zur subtraktiven Farbmischung, zum Färben oder Drucken verwendet werden. Sie kommen als farbige Minerale, Erde oder Lehm oder als Öle vor. In Mischung mit einem flüssigen Medium ergeben sie Farben bzw. Farbstoffe. Die Mischung von Pigmentfarben heißt subtraktive Synthese.

Attribute oder Qualitäten der Farbe

  • Ton (Hue): Der Ton oder die Tönung ist der wissenschaftliche Name für die Eigenschaft, die eine Farbe identifiziert.
  • Wert (Helligkeit): Der Wert oder die Helligkeit einer Farbe repräsentiert den Grad der Helligkeit oder Dunkelheit. Die Helligkeit kann durch Zugabe von Weiß zu einem dunkleren Ton erhöht werden; durch Zugabe von Schwarz nimmt der Wert ab. Wenn die Mischung viel Weiß enthält, erreicht sie einen sehr hohen Wert; bei starker Beimischung von Schwarz nimmt sie einen niedrigen Wert an.
  • Sättigung: Bezieht sich auf den Grad der Reinheit oder Intensität der Farbe. Reine Grundfarben besitzen eine maximale Sättigung.

Grundfarben

Grundfarben sind solche Farben, die nicht durch Mischen anderer Farben erreicht werden können. In diesem Kontext sind sie: Gelb, Blau, Cyan und Magenta.

Sekundärfarben

Durch Mischen je zweier Grundfarben entstehen Sekundärfarben. Beispiele:

  • Gelb + Cyan = Grün
  • Magenta + Gelb = Orange / Rot
  • Magenta + Cyan = Violett

Komplementäre Farben

Komplementäre Farben sind Gegensätze auf dem Farbrad. Beispiele:

  • Gelb ist komplementär zu Violett
  • Grün ist komplementär zu Magenta
  • Cyan ist komplementär zu Orange-Rot

Chromatische Farbbereiche

Ein chromatischer Farbbereich ist eine Skala, die die Farben nach bestimmten Kriterien ordnet. Entsprechend ihrer Position auf dem Farbkreis lassen sich Bereiche nach Temperatur unterscheiden: kalt bis warm.

Achromatische Gama

Der achromatische Bereich verwendet nur Schwarz und Weiß (also Graustufen) ohne Farbstich.

Polychromie

Polychrome, bunte Bilder bestehen aus zwei oder mehr Farben mit unterschiedlichen Werten und Sättigungsgraden.

Monochromie

Monochromie bedeutet die Verwendung einer einzigen Farbe in verschiedenen Helligkeitswerten, ergänzt durch Weiß und Schwarz.

Farbharmonie

Farbharmonie beschreibt die Regeln und Beziehungen, nach denen Farben kombiniert werden, um ein ausgewogenes und ästhetisches Ergebnis zu erzielen.

Analoge Harmonie

Analoge Harmonie entsteht durch die Verwendung von Farben, die auf dem Farbkreis nebeneinander liegen (zum Beispiel eine Folge von vier benachbarten Farben).

Komplementärharmonie

Bei der Komplementärharmonie werden kontrastreiche Kombinationen aus gegenüberliegenden Farben auf dem Farbkreis verwendet, um starke Kontraste zu erzielen.

Harmonie der Grautöne

Die Harmonie der Grautöne entsteht, wenn Farben mit Weiß und Schwarz kombiniert werden, um abgestufte, neutrale Effekte zu erzielen.

Grau-komplementär

Grau-komplementär beschreibt Kombinationen aus komplementären Farben, die zusätzlich mit Schwarz und Weiß (Grautönen) abgestimmt werden.

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