Coltan-Abbau und Glasbläserei: Soziale, Ökonomische und Geopolitische Auswirkungen

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COLTAN: Soziale, Ökonomische und Geopolitische Auswirkungen

Soziale Folgen des Coltan-Abbaus

Der Abbau von Coltan führt zu katastrophalen sozialen Bedingungen. Es wird auf **Gain-Regler** (vermutlich: Ausbeutung) und den Einsatz von **billigen Arbeitskräften**, einschließlich **Kinderarbeit**, zurückgegriffen, um das Erz unter gefährlichen Bedingungen zu extrahieren. Arbeiter sind Radioaktivität, Vergiftungen und Erdrutschen ausgesetzt. Krankheiten wie Cholera breiten sich aufgrund von mangelndem Zugang zu sauberem Wasser aus. Diese Ausbeutung führt zu erhöhter Ausgrenzung, Prostitution und der Verbreitung von AIDS.

Ökonomische Ungleichheit

Die **ökonomische Situation** ist durch eine massive Ungleichheit gekennzeichnet:

  • Entwickelte Länder profitieren von der Situation in armen Ländern, da sie die Rohstoffe zu minimalen Kosten erhalten.
  • Arbeitnehmer erhalten Hungerlöhne (z. B. 10 US-Dollar pro Woche), während der Marktpreis für Coltan bei 400 US-Dollar pro Kilogramm liegt. Ein typischer Arbeiter verdient nur 10 Dollar pro Tag für andere Tätigkeiten.
  • Ein Teil der Gewinne wird durch internationale Geldtransfers und Schuldenrückzahlungen verschleiert, was den lokalen Städten kaum zugutekommt.

Geopolitische Konflikte

Die **Geopolitik** rund um den Coltan-Abbau ist von Konflikten geprägt:

  • Die Nachbarländer des Kongo sind Ruanda und Burundi.
  • Unternehmen finanzieren Regierungen, die diese Gelder wiederum zur **Finanzierung von Kriegen** nutzen (z. B. durch den Aufbau von Armeen mithilfe von Einnahmen aus Diamanten und Coltan).
  • Diese Kriege werden oft mit anderen entwickelten Ländern geführt, die um die Kontrolle der Minen konkurrieren.

GLAS: Der Prozess des Glasblasens

Die Vorbereitung: Das Schmelzen

Glasbläser arbeiten an verschiedenen Stationen, die jeweils in einem separaten Tiegel unterteilt sind. Der Tiegel ist ein feuerfester Behälter, der im Ofen platziert wird, um das Glas bei hohen Temperaturen zu schmelzen.

Die Formgebung durch Blasen

Jede Station wird von 5 bis 7 Arbeitern gebildet, die von einem Meister angeleitet werden, welcher für das Endprodukt verantwortlich ist. Um ein hohles Glasstück zu erhalten, wird am Ende der Glasmacherpfeife eine bestimmte Menge geschmolzenes Glas aufgenommen. Diese Menge wird gleichmäßig verteilt. Der Arbeiter muss das Rohr **sofort drehen**, um das Glas zu formen, und dann **mehrfach pusten**, um eine Blase zu erzeugen.

Das Kühlen: Tempern (Glühen)

Sobald das Glas die gewünschte Form angenommen hat, muss es **getempert (geglüht)** werden. Dieser Prozess ermöglicht den Übergang von einem Zustand der starren Plastizität zu einem festen Zustand. Das Glas muss langsam genug abkühlen, damit sich die innere Struktur gleichmäßig entspannen kann und keine Spannungen entstehen.

Während das Glas im plastischen und viskosen Zustand ist, kann es schnell gekühlt werden, sobald es die Erweichungstemperatur unterschreitet. Danach muss die Abkühlung sehr langsam erfolgen.

Floatglas-Verfahren

Für die Herstellung von **Floatglas** sind spezielle Einführungsmethoden erforderlich. Hierbei werden Kammern verwendet, die Öfen mit geringerer Hitze sind. In diesen Kammern wird das Glas einer kontrollierten Abkühlung unterworfen, die je nach Glasart unterschiedlich lange dauert, um eine Temperatur unterhalb des Erweichungspunktes zu erreichen.

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