Community Work — Ziele, Prozesse und Herausforderungen
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Community Work: Ziele, Prozesse und Herausforderungen
Community Work: Ihre beruflichen Ziele und Herausforderungen
Item 1: Gemeinschaftsarbeit und Definition
1. Arbeit als Gemeinschaft — Prozesse und Projekt
Community Work versteht man, je nach Art der Tätigkeit, als eine organisatorische Praxis von Fachleuten auf dem Gebiet der sozialen Intervention, die auf bestimmte Ziele abzielt (Populationen / poblaciones). Ziel der Gemeinschaftsarbeit ist die Umwandlung von Situationen durch Organisation und kollektives, assoziatives Handeln. Es geht darum, die Herausforderung zu schaffen und die Fortführung einer Gruppe (oder mehrerer) zu ermöglichen, um die Entwicklung und Umsetzung von sozialen Entwicklungsprojekten anzugehen.
B. Dumas und M. Séguier unterscheiden innerhalb der Gemeinschaftsmaßnahmen und Querschnittsthemen drei Prozesse: der Sensibilisierungsprozess, der Organisationsprozess und der Mobilisierungsprozess. Deshalb bestehen diese Initiativen zusammen aus:
- Sensibilisierung: Entwicklung der kollektiven Identität der Handelnden, sodass die Mitglieder der Gruppe sich in einem Prozess der Sensibilisierung identifizieren.
- Organisation: Stärkung von Partnerschaften, sowohl intern als auch extern, im Rahmen der Organisation.
- Mobilisierung: Aufbau einer Machtbeziehung und kollektiver sowie sozialer Verhandlungen mit Institutionen durch den Mobilisierungsprozess.
Aufgaben der Gemeinwesenarbeit
Unter den Autoren der Gemeinwesenarbeit werden verschiedene Aufgaben genannt, die von Fachkräften in der Gemeinschaft entwickelt werden, um diese Prozesse zu fördern und organisatorische Entwicklungen zu unterstützen. Folgende Entwicklungsaufgaben lassen sich unterscheiden:
- Bedürfnisse und Möglichkeiten des sozialen Raums in Frage stellen und herausfinden (z. B. Bezirk, Institution, soziale Gruppe).
- Kontakt zu Menschen aufnehmen, den Willen zu arbeiten entwickeln, um Bedürfnisse zu erfüllen (Bewusstsein für die Notwendigkeit und die Möglichkeit zur Verbesserung) und die Menschen wieder zusammenzuführen.
- Aufbau kollektiver Strukturen und Aufteilung von Aufgaben.
- Ziele klarer fassen, identifizieren und entwickeln; Prioritäten setzen.
- Die kollektive Organisation aufrechterhalten.
- Auf Beziehungen achten und die Kommunikation unterstützen.
- Abschließen, auswerten und gegebenenfalls weitere Schritte einleiten.
In der Community-Arbeit wird die Gruppe als zentrales Subjekt betrachtet; Beziehungen zielen auf die Rekonfiguration und den sozialen Wiederaufbau ab (Gruppenbeziehungen, interfraktionelle Arbeitsgruppen, Projektion in Räume außerhalb der eigenen Gruppe). A. Twelvetrees nennt zwei miteinander verknüpfte Ziele:
- a) Sicherstellen, dass konkrete Änderungen in der Umwelt vorgenommen werden.
- b) Den Menschen, die mitarbeiten, helfen, Vertrauen und die erforderlichen Fähigkeiten zur Lösung der Probleme zu gewinnen.