Dach, Barrieren und haustechnische Installationen

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Das Dach eines Gebäudes

Das Dach ist das oberste Bauteil eines Gebäudes. Es dient dazu, das Gebäude vor Witterungseinflüssen zu schützen. Es muss wasserdicht, robust, leicht sowie thermisch und akustisch dämmend sein.

Dazu gehören

Unterstützende Elemente (z. B. Holz, Stahl, Ziegel, Beton) und Elemente der Eindeckung (z. B. Schindeln, Ziegel, Schiefer, Glas, Kunststoff, Faserzement).

Dachtypen

Man unterscheidet Flachdächer und Schrägdächer. Ein Flachdach hat meist eine Neigung von unter 5 %.

Flachdach

Ein Flachdach setzt sich in der Regel aus mehreren Schichten zusammen: Dampfsperre, wasserdichte Membran, Wärmedämmung, Schutzschicht und abschließendem Belag.

Schrägdach

Ein Schrägdach besteht aus einer oder mehreren geneigten Dachflächen (Facetten).

Gliederung und Träger

- Rahmen oder Träger: oft eine dreieckige Form (gebildet durch Balken), ausgeführt aus Holz, Stahl oder Beton.
- Deckenaufbau und Eindeckung.

Belag: In vielen Fällen werden Dachziegel oder andere Eindeckungen verwendet.

Kanalabdeckungen und Dachentwässerung

Kanalabdeckungen

Titelblatt / Eindeckung: Neigung des Daches; Abläufe (z. B. Entwässerungsöffnungen), durch die Regenwasser abläuft.

Dachentwässerung: Dachrinnen und Fallrohre (aus Metall, Keramik oder Kunststoff).

Verbleib des Regenwassers: Regenwasser kann in die Kanalisation eingeleitet oder für andere Zwecke aufgefangen werden.

Barrieren

Barrieren sind physische Hindernisse, die die Bewegungsfreiheit von Menschen einschränken oder verbieten können, sei es im städtischen Raum, im Verkehr oder im Gebäude. Möbel und andere Geräte können ebenfalls Barrieren darstellen.

Warum die Beseitigung von Barrieren?

Zur Verbesserung der Lebensqualität aller Menschen, insbesondere von Personen mit motorischen Einschränkungen.

Wie überwindet man Hindernisse?

Barrieren können durch bauliche Anpassungen der Mobilität und der Zugänge reduziert oder beseitigt werden, damit sich Menschen — auch mit Einschränkungen — komfortabel und ohne Hindernisse bewegen können.

Beseitigung architektonischer Barrieren

Beispiele für Anpassungen von Räumen, Gebäuden, Möbeln und Verkehrsmitteln:

  • Gehwege und Rampen
  • Ampeln mit akustischen und visuellen Signalen
  • barrierefreie Telefonzellen / leicht zugängliche Telefone
  • Rampen mit Zugang zu Gebäuden
  • breite Türen, die den Durchgang von Rollstühlen ermöglichen
  • automatische Türöffner
  • angepasste Aufzüge
  • besondere Kennzeichnungen auf Oberflächen (Leitsysteme)
  • Anpassung der Türbreiten, Schalter, Armaturen und Fenster

Die haustechnischen Einrichtungen

Haustechnische Einrichtungen sind eine Reihe von Rohren, Armaturen und Geräten, die die Versorgung und Entsorgung in einem Haushalt gewährleisten. Sie sorgen für gute Wohnbedingungen. Mindestens installiert sein müssen: Wasser, Gas und Strom.

Wasserinstallation

Die Wasserinstallation wird üblicherweise unterteilt in Trinkwasserinstallation und Abwasserinstallation.

Elektroinstallation

Zur Elektroinstallation gehören: Zähler, Unterverteilungen (z. B. Sicherungskasten), Leitungen, Schalter und die Ausführung der Installation.

Gasinstallation

Gasinstallationen können Erdgasanlagen oder gefüllte Gastanks umfassen, fachgerecht und sicher ausgeführt.

Wasserinstallation: Weg des Wassers

Das Nutzwasser für Haushalte stammt aus Flüssen, Talsperren oder anderen Gewässern. Es wird in Aufbereitungsanlagen gereinigt und so aufbereitet, dass es als Trinkwasser ohne Gesundheitsgefährdung genutzt werden kann. Von den Wasseraufbereitungsanlagen wird das Wasser über ein Verteilungsnetz in die Häuser transportiert.

Wasserinstallation in einer Wohnung

Nach Anschluss an das Versorgungsnetz und dem Anschluss des Zählers beginnt die Installation der häuslichen Wasserleitungen. Diese Installation kann unterteilt werden in:

  • Trinkwasseranlage: Zuleitungsleitung vom Versorgungsnetz zum Haus.
  • Abwasseranlage (Drainage): Leitungen zum Abführen von schmutzigem Wasser.

Installation von Trinkwasser

Bestehend aus Kalt- und Warmwasserleitungen, Ventilen, Armaturen, Warmwasserbereiter und Spülkästen.

Wasserhähne: regulieren den Wasserfluss; sie sind an den Rohrenden installiert, meist aus Metall und in verschiedenen Ausführungen.

Warmwasserbereiter: dienen zur Erwärmung des Wassers. Sie können mit Gas oder elektrisch betrieben sein. Nach dem Einlass für Kaltwasser wird das Wasser im Gerät erwärmt und steht dann über ein Warmwasserrohrnetz zur Verfügung.

Leitungen: transportieren Wasser von den Armaturen zu den Entnahmestellen (Küche, Bad, Waschküche). Häufig verwendetes Material ist Kupfer. Auch werden flexible Gummischläuche mit metallischer Ummantelung zur Verbindung von Armaturen mit Kupferrohren eingesetzt.

Absperrventil: ermöglicht das Öffnen und Schließen der Wasserzufuhr. Alle Installationen sollten ein Absperrventil nach dem Haupteingangszähler haben (in der Regel von außen leicht zugänglich).

Spülkasten: enthält Wasser und lässt es über ein Auslassventil mit genügend Druck ab, um die Toilette zu reinigen.

Der Wasserzähler: misst und zeichnet den Trinkwasserverbrauch eines Haushalts auf.

Abwasserinstallation

Die Abwasserinstallation besteht aus Entwässerungsrohren, Siphons, Ablaufrohren und Schächten.

Entwässerungsrohre: führen schmutziges Wasser aus den verschiedenen Entnahmestellen in das Fallrohr der Hausinstallation; sie bestehen meist aus Hartplastik (PVC).

Siphon: ein bogenförmiges Bauteil aus Kunststoff, Gummi oder anderem Material, das Gase und Gerüche am Eindringen in das Gebäude hindert. Es wird unter verschiedenen Sanitärobjekten (Bidet, Dusche, Badewanne, Waschbecken usw.) angebracht.

Ablaufrohre: ermöglichen den Abfluss des Abwassers aus Küche, Bad und Waschküche zur öffentlichen Kanalisation; üblicherweise aus Hartkunststoff gefertigt.

Schächte: sind Sammelstellen, an denen das Abwasser aus den Gebäuden zusammenfließt und gegebenenfalls mit Regenwasser verbunden wird. Von dort gelangt das Wasser in die Kanalisation.

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