DBMS: Funktionen, Integrität und Komponenten

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Kapazitäten eines DBMS

Definition: Sammlung von Programmen, die Zugriff auf Daten zur Verfügung stellt.

Hauptfunktionen

  • Erleichterung des Zugangs zu Daten: z. B. Hexadezimal (leicht) Grafiken.
  • Kohärenz und Integrität der Daten: Konsistenz bei Änderungen an der DB sorgt für Datenintegrität.

Integritätsbeispiele und -einschränkungen

  • Integritätsbeschränkungen auf Feldebene (z. B. edad_laboral > 16).
  • Eintrag: Student darf nicht mehrfach vorkommen.
  • Tabelle: N alumnos.grupo < 35.
  • Beziehungen: Ein Hersteller hat einen Code; der Anbieter muss in der Lieferanten-Tabelle vorhanden sein.

Sicherheit und Backups

  • Backups: Backups erstellen und DB-Backups abrufen bzw. wiederherstellen.
  • Ausfallsicherheit: Reaktion auf Systemausfall und Wiederherstellungsszenarien.
  • Benutzerzugang: Login und Passwort; Benutzerzugriff steuern mit GRANT / REVOKE.

Nebenläufigkeitskontrolle

Kontrolle bei gleichzeitigen Zugriffen (Concurrency Control). Beispiel: Ein- und Auszahlungen (S) in einer Nebenläufigkeitssituation. Ziel ist, Inkonsistenzen zu vermeiden.

Verwaltungserleichterung

Ein DBMS erleichtert die Verwaltung der Datenbank: Erstellen, Bearbeiten, Pflege, Monitoring und eigene Verwaltungswerkzeuge.

Komponenten eines DBMS

  • Management-Tools: Werkzeuge zur Verwaltung der Datenbank (erstellen, bearbeiten, sichern etc.).
  • Benutzerverwaltung: Anlegen von Benutzern, Zuweisung von Rechten.
  • Programmierwerkzeuge: Tools und APIs für Anwendungsentwickler.

Typen von Datenbanksprachen

  • Data Definition Language (DDL): Zum Erstellen von Tabellen und Strukturen.
  • Data Control Language (DCL): Benutzer- und Berechtigungsverwaltung (GRANT, REVOKE).
  • Data Manipulation Language (DML): Einfügen, Löschen, Ändern von Datensätzen (siehe SQL).

2.2.5 Integrität

Definition: Sicherstellen, dass alle Daten in einer Datenbank korrekt sind.

Integrität auf zwei Ebenen: syntaktisch und semantisch.

4.2.3 Feld (Attribut einer Tabelle)

Ein Attribut ist definiert durch:

  • Name: Eindeutiger Bezeichner innerhalb der Tabelle.
  • Datentyp: Art der Daten, z. B. Text (alphabetisch), numerisch (integer, real, ...), logisch (ja / nein), Datum / Zeit.
  • Maximale Belegung: Längen- oder Wertebeschränkung.

Definition einer DB

DB: Eine Gruppe von gleichen Daten, die in einem strukturierten Rahmen gespeichert sind, klar zum Ausdruck der Beziehungen zwischen ihnen.

4.2 Elemente einer DB (relational)

Erklärung: Relationales Modell.

Modelle zur Darstellung der Realität: hierarchisch, Netzwerk, relational.

4.2.2 Beziehung: Definition einer Verbindung zwischen zwei verschiedenen Tabellen. Beispiel: Studierende_Zyklen <-> Profesores_Ciclos.

Kardinalität einer Beziehung

Kardinalität einer Beziehung definiert die Anzahl der Elemente in jeder Tabelle, die maximal miteinander in Beziehung stehen können. Beispiele:

  • Credits (MP) <-> Specialties
  • Beispiel Patienten <-> Ärzte: 1 zu 1, 1 zu M, M zu N etc.

Wie wird eine Beziehung hergestellt? Durch Einfügen des Primärschlüssels einer Tabelle als Fremdschlüssel in einer anderen Tabelle. Beispiel: Fußballfelder (Name, Inhalt, Datum, ...) und Fußball Equipment (Name, Ausstattung, ... Name_Fußball).

Wiederholung: Feld (Attribut einer Tabelle)

Ein Attribut ist definiert durch:

  • Name (einmalig in der Tabelle)
  • Art der Daten: Text, numerisch (integer, real, ...), logisch (ja / nein), Datum / Zeit
  • Maximale Belegung

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