Demokratie, Staatsformen und Klimazonen

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Demokratie: Begriff und Prinzipien

Demokratie entsteht aus der Vereinigung von zwei griechischen Wörtern: demos (das Volk) und kratos (die Macht). Das Wort Demokratie bedeutet „Herrschaft des Volkes“. Die Idee der Demokratie ist, dass Entscheidungen vom Volk ausgehen oder vom Volk kontrolliert werden müssen. Dazu gehört die Gewaltenteilung, also die Aufteilung der Befugnisse, um zu verhindern, dass eine Person oder eine Gruppe alle Staatsgewalt zentralisiert.

Gewaltenteilung und Rechtsstaat

In demokratischen Staaten ist die Macht verteilt: Das Parlament hat die gesetzgebende Gewalt, die Regierung die Exekutive und die Richter die Justiz. Diese Trennung der Rechte (Gewalten) schützt die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger und sorgt für gegenseitige Kontrolle der Institutionen.

Das oberste Gesetz ist die Verfassung. Sie definiert die Rechte und Pflichten der Bürgerinnen und Bürger und begrenzt die Macht der Institutionen. Dies ist das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit, in dem Gesetze in allen Belangen gelten und auch Staatsorgane daran gebunden sind.

Religion und Staat

Einige Staaten haben eine offizielle Religion, der besondere Privilegien zukommen. Manche solcher konfessionellen Staaten sind gleichzeitig Demokratien und respektieren die Religionsfreiheit; in anderen werden andere Religionen in ihrer Praxis eingeschränkt oder verboten.

In Theokratien sind die offizielle Religion und oft die heiligen Schriften Grundlage des religiösen Rechts. Religiöse Führer können Staatsorgane besetzen oder maßgeblichen Einfluss auf politische Entscheidungen ausüben. In solchen Systemen sind andere Religionen häufig untersagt oder stark reglementiert.

Staatsformen: Monarchie und Republik

Monarchien sind Staaten, in denen das Staatsoberhaupt ein König oder eine Königin ist, der oder die das Amt meist durch Erbfolge innehat und an die Nachkommen weitergibt. In konstitutionellen Monarchien sind die Befugnisse des Monarchen durch Verfassung und demokratische Institutionen eingeschränkt.

Republiken sind Staaten, in denen das Staatsoberhaupt ein Präsident ist. In demokratischen Republiken wird der Präsident in der Regel durch Wahlen bestimmt. Sein Mandat und seine Befugnisse richten sich nach der Verfassung und den gesetzlichen Regelungen.

Klimazonen und Vegetation

Warme Klimazonen liegen vor allem in der tropischen Zone zwischen dem Wendekreis des Krebses und dem Wendekreis des Steinbocks. Im äquatorialen Klima sind die Temperaturen hoch und es gibt reichlich Regen das ganze Jahr. Die typische Vegetation ist der Regenwald.

Tropische Monsun- oder Savannenklimate bleiben ebenfalls warm, haben aber weniger gleichmäßigen Niederschlag; in einigen Monaten gibt es ausgeprägte Regenzeiten. Die Landschaftsform hierfür ist die Savanne.

Das Wüstenklima bietet sehr hohe Temperaturen und knappen Niederschlag; die Vegetation ist sehr spärlich, mit Pflanzen wie Kakteen und Esparto.

Gemäßigte Klimazonen liegen zwischen den Tropen und den Polarkreisen. Dieses Klima ist durch vier Jahreszeiten mit deutlichen Unterschieden in Temperatur und Niederschlag gekennzeichnet.

Das Mittelmeerklima hat milde Winter und heiße, trockene Sommer; die Vegetation ist häufig immergrün und an Trockenperioden angepasst.

Das kontinentale Klima weist kalte Winter und warme Sommer auf; die Vegetation ist gemäßigt bis humider. Die Taiga ist ein Beispiel für den borealen Wald in kälteren, borealen Zonen.

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