Demokratischer Rechtsstaat, Sozialismus und Zivilgesellschaft

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Sozialistische Tradition und Gleichheit

Die sozialistische Tradition zielt darauf ab, Bedingungen zu schaffen, die die materielle Grundlage der Gleichheit darstellen. Die Gesellschaft ist daher besonders besorgt über den Sozialismus und die Frage der Freiheit und Verantwortung im Markt.

Es scheint, dass Kontrolle allein nicht wirklich gleiche Bedingungen schafft. Ein anderer Marktmechanismus ist für die Intervention in den Markt notwendig, um Fortschritte zu erzielen, ohne den Sozialismus rückgängig zu machen.

Die Güter und die Mittel der wirtschaftlichen Produktion und Verteilung müssen gesteuert werden. Eigentumsrechte müssen der Verantwortung der Gesellschaft, der sozialen Verantwortung und dem Wohle aller unterliegen. Der Staat soll daher nicht nur Garant der Freiheit sein, sondern Vertreter aller Interessen.

Der soziale und demokratische Rechtsstaat

Der soziale und demokratische Rechtsstaat, wie er oft im sozialdemokratischen Staat gebildet wird, beansprucht das Rechtssystem als zentralen Wert für:

  • Freiheit
  • Gerechtigkeit
  • Soziale Gleichheit
  • Politischer Pluralismus

Der demokratische Staat garantiert die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der Bürger. In diesem Zustand basiert die Souveränität des Landes auf allen öffentlichen Behörden.

Die Rolle der Verfassung

Der Rechtsstaat betrachtet die Verfassung als Grundlage, der alle Menschen und Institutionen unterliegen. Es ist entscheidend, die oben genannten drei Aspekte (Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit) gleichzeitig zu respektieren und zu kombinieren.

Der Hauptweg zum Fortschritt liegt in der gleichzeitigen staatlichen Förderung der Legitimität der Demokratie und des sozialen Schutzes. Alle Bürger müssen Mechanismen zur tatsächlichen Beteiligung nutzen.

Die Rolle der Zivilgesellschaft

Die Zivilgesellschaft im heutigen Markt darf nicht nur auf diesen ausgerichtet sein. Sie ist kein vollständig bürokratisierter „Sklavenstaat“, sondern ein Raum der Freiheit.

Die Zivilgesellschaft besteht aus verschiedenen Unternehmen und Netzwerken von Kontakten aus anderen Dimensionen, wie Familie, Freunde oder Kirche. Diese sind prägende Elemente, die emotionale Bindungen schaffen und ein gemeinsames Projekt darstellen, das über rein politische Vorstellungen hinausgeht.

Zivilgesellschaft und Macht

John Keane argumentiert, dass die soziale Dimension des Staates nicht im Bereich der Zivilgesellschaft liegt. Die Funktionsweise der wirtschaftlichen Macht ist von den Elementen einer Zivilgesellschaft getrennt.

Jürgen Habermas sieht die Zivilgesellschaft als einen Raum, der sowohl staatlicher als auch wirtschaftlicher Macht gegenübersteht. Die Zivilgesellschaft ist ein Raum für Zusammenarbeit, frei von staatlichem und wirtschaftlichem Zwang, der sich nur auf die Bande der Solidarität stützt.

Anforderungen an die Beziehung zwischen Staat und Zivilgesellschaft

Die Beziehung zwischen Staat und Zivilgesellschaft sollte folgende Punkte umfassen:

  1. Die Legitimität der Zivilgesellschaft (niemand sonst).
  2. Die Kontrolle der politischen Staatsmacht.
  3. Die Erinnerung an die weltliche Macht der Gesellschaft und den Zweck der Nutzung staatlicher Mittel.
  4. Die Förderung unabhängiger, nicht-öffentlicher Bereiche des Staates.
  5. Die Autonomie der Zivilgesellschaft.
  6. Die Fähigkeit der Gesellschaft, eine unabhängige öffentliche Meinung zu äußern.
  7. Die Übernahme von Verantwortung, da der Staat nicht der einzige ist, der Probleme löst.

All dies ist jedoch nur möglich, wenn die Ethik der Solidarität und Verantwortung als Grundlage für die Stärkung der Zivilgesellschaft dient.

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