Deskriptive Forschung: Methoden und Studienarten

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Thema 4: Deskriptive Forschung und ihre Ziele

Die deskriptive Forschung verfolgt das Ziel, Sachverhalte zu entdecken und zu interpretieren. Sie dient dazu, Fakten, Daten und Informationen bereitzustellen, die den Weg für neue Theorien und Forschungen ebnen. Dabei werden Individuen, Gruppen, Institutionen oder Materialien analysiert, beschrieben, verglichen, klassifiziert und interpretiert.

Längsschnittstudien (Follow-up- oder Panel-Studien)

Längsschnittstudien, auch bekannt als Follow-up-Studien (UK) oder Panel-Studien (USA), werden verwendet, um einen Zustand über einen längeren Zeitraum hinweg zu beschreiben. Sie kommen häufig in Studien zur Erforschung des Wachstums zum Einsatz (z. B. Kinder und Lernen). Dabei sind Betreff und Gruppe zu beachten (Anmerkung B, C; beobachtbare Daten).

Querschnittstudien (Transversalstudien)

Diese Studien analysieren verschiedene Gruppen zu verschiedenen Zeiten und bieten eine Momentaufnahme der Bevölkerung zu einem bestimmten Zeitpunkt. Sie dienen sowohl der retrospektiven als auch der prospektiven Untersuchung. Ein Beispiel ist das Studium der Psychologie oder Entwicklungspsychologie. Diese Art von Studie umfasst alle Forschungen mit Korrelationstechniken in den Gruppen A, B und C.

Korrelationsmethoden und Studienarten

Obwohl sie deskriptiven Charakter haben, ordnen die meisten Autoren diese Studien einer eigenen Rubrik zu. Zu den Arten von Studien gehören:

  • Korrelationsstudien
  • Assoziationsstudien
  • Vorausschauende Studien
  • Fakultät-Studien
  • Kausale Studien

Natur der Korrelation

Hierbei werden Konzepte wie Korrelation und Kausalität sowie verschiedene Beziehungstypen untersucht: direkte, indirekte, unechte, gemeinsame oder gegenseitige Beziehungen sowie Kovarianz und Koeffizienten.

Prozess der Korrelationsuntersuchungen

  1. Das Problem: Erkennen und Identifizieren der Problemstellung.
  2. Hypothesen: Formulierung verbundener Annahmen.
  3. Identifizierung von Variablen: Auswahl der Themen nach allen Untersuchungsvariablen und deren Breite.
  4. Datensammlung: Einsatz vielfältiger Instrumente zur Messung qualitativer und quantitativer Daten.
  5. Datenanalyse: Diese hängt von den Annahmen und dem Datentyp ab.

Der Fragebogen als Forschungsinstrument

Der Fragebogen ist ein weit verbreitetes, einfach anzuwendenes und kostengünstiges Instrument. Sein Zweck ist es, systematisch und ordnungsgemäß Informationen über Variablen zu erhalten, die für den Forscher von Interesse sind. Die Informationen können sich darauf beziehen, was Menschen denken, fühlen, wollen, hassen, befürworten oder ablehnen (Motivationen, Einstellungen, Interessen etc.). Der Vorteil liegt in der gleichzeitigen Anwendung, der Anonymität und der Gewinnung großer Datenmengen.

Typen von Fragebögen

  • Deskriptive Fragebögen: Diese stellen die Verteilung einer gegebenen Realität in einer Population dar. Der Schwerpunkt liegt oft auf einer oder mehreren abhängigen Variablen und deren Verteilung in der Stichprobe (z. B. die Meinung von Studenten zu neuen Abschlüssen nach Geschlecht, Klasse oder Schule; Beschreibung der Realität oder Wissen über die Herkunft des CAFD).
  • Erklärende Fragebögen: Ziel ist es, Gründe oder Ursachen für ein bestimmtes Phänomen zu bestimmen (z. B. Ursachen für Fehlzeiten im Hörsaal). Durch den Chi-Quadrat-Test kann der Grad der Assoziation zwischen Variablen bestimmt werden (z. B. Beziehung zwischen Geschlecht und dem Studium von CAFD).

Art der Fragen

Fragen sind der Ausdruck empirischer Variablen oder Indikatoren. Dazu gehören:

  • Nach der Antwortform: Offene Fragen oder geschlossene Fragen (diese können wiederum in Alternativen wie Ja/Nein unterteilt werden).

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