Deutsche Grammatik: Übungen zu Präpositionen und Pronomen
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1. Ergänzen Sie die richtigen Präpositionen!
- Ich habe mich oft über unseren Lehrer geärgert.
- Ich leide an Diabetes und kann deshalb keinen Zucker essen.
- Sie hat sich über die unfreundliche Bedienung beklagt.
- Seit zwanzig Jahren sorgen sie für ihr krankes Kind.
- Ich bitte Sie um einige Minuten Geduld!
- Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!
- Ich möchte mich für dieses Missgeschick (percance) entschuldigen!
- Er hat sich bei der Kellnerin beschwert, weil ihm das Essen nicht schmeckte.
- Er kümmert sich um seine kranken Eltern.
- Schon Monate vorher freue ich mich auf die Sommerferien.
- Meine Großmutter fürchtet sich vor Dieben.
- Ihr zukünftiges Monatsgehalt hängt ganz von Ihren Leistungen ab.
- Wir haben über diesen Witz sehr gelacht.
- Bitte erkundigen Sie sich doch bei Frau Berger nach den Anfangszeiten.
- Könnte ich bitte kurz mit Ihnen sprechen?
- Hast du schon einmal über deine Zukunft nachgedacht?
- Die Kinder streiten immer um ihr Spielzeug.
- Ich halte ihn für einen ziemlich unhöflichen Menschen.
- Ich kann mich auch in schwierigen Zeiten auf ihn verlassen.
- Die Polizei warnt vor Taschendieben in der Innenstadt.
- Ich wundere mich darüber, dass es im Deutschen so viele Präpositionen gibt.
2. Bilden Sie Fragen und Antworten!
Beispiel: Ich freue mich auf die Ferien. – Worauf freust du dich? – Ich freue mich darauf.
Beispiel: Ich freue mich auf Tante Verena. – Auf wen freust du dich? – Ich freue mich auf sie.
- Ich habe auf meinen Freund gewartet. – Auf wen hast du gewartet? – Ich habe auf ihn gewartet. Ich habe auf das Essen gewartet. – Worauf hast du gewartet? – Ich habe darauf gewartet.
- Wir sprachen lange über Matthias. – Über wen spracht ihr lange? – Wir sprachen lange über ihn. Wir sprachen lange über das Problem. – Worüber habt ihr lange gesprochen? – Wir sprachen lange darüber.
- Er diskutierte laut mit dem Präsidenten über die geplante Steuererhöhung. – Mit wem diskutierte er laut? – Er diskutierte mit ihm. – Worüber diskutierte er laut? – Er diskutierte darüber.
- Einige Mitarbeiter bedankten sich beim Chef für die Neuerungen im Betrieb. – Bei wem bedankten sich einige Mitarbeiter für die Neuerungen im Betrieb? – Sie bedankten sich bei ihm für die Neuerungen im Betrieb. – Wofür bedankten sich einige Mitarbeiter beim Chef? – Sie bedankten sich dafür beim Chef.
- Sie schützten sich mit einer Gasmaske vor dem Rauch. (2 Objekte) – Womit schützten sie sich vor dem Rauch? – Sie schützten sich damit.
3. Setzen Sie die richtige Präposition bzw. das richtige Pronomen (darüber, darauf, ...) ein!
Eine Hausfrau erzählt von ihrer Nachbarin: „Das ist eine schreckliche Person! Sie macht erst sauber, wenn der Staub schon meterhoch liegt. Man kann sich darauf verlassen, dass sie den Keller nie geputzt hat. Und dann wundert sie sich darüber, dass sie böse Briefe vom Vermieter bekommt. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass sie ihre Kinder jemals rechtzeitig zur Schule geschickt hat. Jeden Abend streitet sie mit ihrem Mann über das Wirtschaftsgeld. Sie denkt nicht daran zu sparen. Die Kinder freuen sich jedes Jahr auf eine Urlaubsreise, aber sie gibt das ganze Geld aus. Sie sorgt nur für sich selbst und kümmert sich den ganzen Tag nur um ihre Schönheit. Ich habe meinen Sohn vor ihr gewarnt. Er hat sich auch schon in sie verliebt, aber jetzt ärgert er sich nur noch über ihren Hochmut. Neulich hat sie mich doch tatsächlich um etwas Zucker gebeten. Ich werde mich einmal bei der Polizei erkundigen, ob das nicht Bettelei ist. – Die dumme Gans leidet an Größenwahn!“
Maria hat mir versprochen, dass sie sich um meinen Hund kümmert, wenn ich im Krankenhaus bin. Glaubst du, ich kann mich auf sie verlassen?
- Was denkst du über unseren neuen Chef? – Ich finde ihn sehr nett und kooperativ. Wir haben gestern mit ihm über unsere Arbeitsbedingungen diskutiert und wir konnten ihn davon überzeugen, dass man in Zukunft einiges in der Firma ändern muss.
- Worüber lachst du? – Ich habe gerade an den Film gestern Abend im Fernsehen gedacht. Ich weiß nicht mehr, wie er hieß. – Meinst du den, wo sich der Großvater im Englischkurs in seine viel jüngere Sitznachbarin verliebt hat? – Ja genau, den meine ich.
- Worauf warten Sie? – Ich warte auf einen Anruf vom Chef. – Darauf brauchen Sie nicht zu warten. Der Chef ist im Moment in einer Besprechung.
- Denk daran, dass du dich noch bei Oma für das Geburtstagsgeschenk bedanken musst. – Dafür brauche ich mich nicht extra zu bedanken. Sie hat doch gesehen, wie sehr ich mich darüber gefreut habe. Trotzdem hofft sie sicher wenigstens auf eine Karte von dir. Na gut, wenn sie sich darauf freut, dann schreibe ich ihr eben eine.
5. Auf Sprachreise – ergänzen Sie die Sätze!
Sehr geehrter Herr Molter,
im Juli habe ich an einem Sprachkurs an Ihrer Schule teilgenommen. Mit dem Unterricht und der Lehrerin (ich kann mich leider nicht mehr an ihren Namen erinnern) war ich sehr zufrieden, wir haben viel bei ihr gelernt. Aber leider muss ich mich wegen einer anderen Sache bei Ihnen beschweren. In meiner Gastfamilie hat sich niemand um mich gekümmert oder sich für mich interessiert. Eines Abends habe ich extra gekocht und sie zum Essen eingeladen, aber auch dabei hatte ich das Gefühl, dass sie sich nicht mit mir unterhalten wollten. Ansonsten denke ich noch oft und sehr gern an diese vier Wochen in Wien und werde wahrscheinlich nächsten Sommer wiederkommen.
Mit freundlichen Grüßen,