Dialog, Diskussion und Nominalphrasen: Grammatik und Kommunikation

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TOP 4: Dialog und Diskussion

Definition und Arten des Dialogs

DIALOG: Der Austausch von Informationen zwischen zwei oder mehr Personen.

Es gibt zwei Arten:

  • Spontan: Die ungeplanten Gespräche.
  • Geplant: Die politischen Debatten.

Das Gespräch ist ein Dialog, der spontan zwischen zwei Seiten auftritt, typischerweise in gleichberechtigten und informellen Situationen.

Struktur des Gesprächs

Die Struktur eines Gesprächs lässt sich in drei Teile unterteilen:

  1. Geöffnet: Beginnt das Gespräch.
  2. Body: Der Austausch von Informationen.
  3. Geschlossen: Ende des Gesprächs.

Der Geplante Dialog: Das Interview

Das Interview ist ein Dialog, in dem ein Partner (der Interviewer) Fragen stellt und der andere (der Befragte) antwortet.

Es besteht aus zwei Teilen:

  • Ausstellung: Präsentation des Falles und der Charaktere.
  • Entwicklung: Das eigentliche Interview.

Die Diskussion

Die DISKUSSION besteht aus folgenden Phasen:

  • EINFÜHRUNG: Präsentiert und diskutiert den Gegenstand der Debatte.
  • AUSSTELLUNG: Jede Stellungnahme zu diesem Thema.
  • DISKUSSION: Die Partner streiten und geben Stellungnahmen ab.
  • FAZIT: Jeder fasst seinen Standpunkt zusammen.
  • ABSCHIED: Der Moderator fasst die Stellungnahmen zusammen und beendet die Aussprache.

Organisation des Dialogs

Der Dialog basiert auf dem Wechsel von Redewendungen und erfolgt nach den Grundsätzen der Zusammenarbeit und Höflichkeit.

Kooperationspartner sollten:

  • Informationen austauschen, die nicht explizit im Dialog genannt werden.
  • Sich mit relevanten Fragen befassen.
  • Lügen und Unklarheiten vermeiden.

Aus Höflichkeit sollte die Situation mit geeigneten Anredeformen berücksichtigt werden, Interesse gezeigt und Unterbrechungen vermieden werden.

Die Sprache des Dialogs

Zu den häufigsten sprachlichen Elementen gehören die gewählten modalisierten und deiktischen Ausdrücke.

Partner verwenden:

  • Aufrufe wie den Vokativ und den Imperativ sowie Füllwörter.
  • Modalverben und Adverbien zur Modalisierung von Äußerungen.
  • Anaphern und Deixis (Kataphora).

TOP 6: Die Nominalphrase und Adjektive

Die Nominalphrase

Die Nominalphrase: Die Rolle der Ergänzung.

Das Substantiv in einer Nominalphrase wird von einem anderen Wort oder einem Satz begleitet, das die Funktion der Ergänzung übernimmt.

Das Qualifizierende Adjektiv

Dies sind veränderliche Wörter, die Eigenschaften oder Umstände des Zustands oder Besitzes eines Substantivs beschreiben. Sie bilden den Kern des adjektivischen Satzes.

Funktionen der Adjektive:

  • Wenn das Adjektiv beim Substantiv steht, dient es als Ergänzung des Nomens (attributiv).
  • Wenn das Adjektiv vom Substantiv getrennt ist, führt es die Aufgaben der prädikativen Ergänzung aus.

Klassen qualifizierender Adjektive:

Je nach Variante des Genus:

  • Adjektive einer Endung: Sie haben die gleiche Form für männlich und weiblich.
  • Adjektive zweier Endungen: Sie haben verschiedene Formen für männlich und weiblich.

Je nach Bezug zum Nomen:

  • Spezifisch: Wählen das Substantiv für den Besitz einer Qualität aus (einschränkend).
  • Erklärend: Sie legen Wert auf eine Eigenschaft des Substantivs und beschränken dessen Bedeutung nicht.

VERMERK zum Standpunkt: Die erklärenden Adjektive können nach dem Substantiv stehen. Die erklärende Funktion kann jedoch vor oder nach dem Substantiv platziert werden.

Grad des Adjektivs

Der Grad ist der grammatische Ausdruck der Intensität der Eigenschaft, die durch das Adjektiv bezeichnet wird.

  • Positiver Grad: Ein Adjektiv steht im positiven Grad, wenn es keine Intensitätsangaben durch Adverbien, Präfixe oder Suffixe aufweist.
  • Komparativ: Ein Adjektiv ist im Komparativ, wenn es einen Vergleich zwischen zwei Qualitäten einer Sache oder dem Ausmaß, in dem zwei Personen die gleiche Qualität besitzen, herstellt.

Klassen des Vergleichs:

Überlegenheit, Gleichheit, Minderwertigkeit.

  • Superlativ Grad: Ein Adjektiv ist im Superlativ, wenn die Eigenschaft in ihrem maximalen Grad zugeschrieben wird.

Bau des Superlativs:

  • Hinzufügen der Adjektiv-Suffixe -ísimo, -érrimo.
  • Anfügen eines intensiven Präfixes zum Adjektiv: super-, ultra-, extra-.
  • Stellen des Adjektivs mit einem sehr intensiven Adverb: sehr, äußerst.

Synthetischer Komparativ und Superlativ

POSITIVKOMPARATIVSUPERLATIV
Groß, klein, gut, schlecht, hoch, tiefGrößer (mehr), kleiner (weniger), besser, schlechter, höher, tieferMaximal, minimal, optimal, pessimistisch, höchst, vernachlässigbar gering

Wortfamilien

Die Menge der Wörter, die aus demselben Stammwort gebildet werden, heißt Wortfamilie.

ÄNDERUNG DER WURZEL: Die ursprüngliche Wortform oder die Wurzel, aus der ein Wort stammt, ist sein Etymon.

Mit einem Wortfamilienbegriff sind Wörter gemeint, deren etymologische Wurzel ihre Form beibehält. Daher können in derselben Familie Begriffe zusammenleben, die unterschiedliche Formen an der Wurzel aufweisen.

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