Ecuador: Rechte und Soziale Sicherheit — Fragen und Antworten
Eingeordnet in Rechtswissenschaft
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 6,31 KB
BANK OF WORK — Fragen des Rechts im letzten Viertel
1. Ecuadorianisches Institut für Soziale Sicherheit
Eine dezentrale öffentliche Einrichtung der Republik, geschaffen durch die politische Verfassung.
Die Autonomie der IESS ist:
Selbstverwaltung; verwaltungs-, technisch-, finanziell- und haushaltsmäßige Autonomie.
Division of Insurance ist:
Die Verwaltung des Pflichtversicherungswesens in Basiseinheiten.
Geografische Dezentralisierung:
Mitgliedschaft und Aktivitäten; Erhebung der Beiträge und Pflichtabgaben durch territoriale Bezirke.
Dezentralisierung der Operationen:
Medizinische Einrichtungen in unternehmensähnlichem Besitz; zonale Gesundheitsleistungen für ihre Mitglieder und Rentner.
Interne Kontrolle ist dezentral und hierarchisch:
Die administrative Kontrolle sowie die Finanz- und Haushaltsmittel des IESS werden dezentral und hierarchisch verwaltet.
Die Rechenschaftspflicht ist:
Die Direktoren, Funktionäre, Amtsträger und Angestellten des IESS unterliegen den Bestimmungen über die Haftung im öffentlichen Dienst hinsichtlich der Verwaltung und Bewirtschaftung der ihnen anvertrauten Gelder und Ressourcen.
Eine gute Governance ist:
Gewährleistet durch das IESS unter der Aufsicht der Banken- und Versicherungsaufsicht.
2. Handwerkliche Tätigkeit
Die geübte Hand, Rohstoffe für die Produktion von Gütern mit oder ohne Hilfe von Maschinen, Geräten und Werkzeugen zu verarbeiten.
3. Lehrwerkstatt ist
Als "Lehrwerkstatt" gilt eine erwachsene Person bzw. Einrichtung, die durch technische Schulen handwerklich lehrt und in rechtlich konstituierten Organisationen anerkannt ist; der Handwerks-Titel wird vom Verwaltungsrat vergeben und vom Ministerium für Bildung und Kultur sowie vom Ministerium für Arbeit und Humanressourcen gegengezeichnet.
4. Reiseveranstalter
Eine Person, die die theoretischen und praktischen Kenntnisse einer Kunst oder eines Handwerks noch nicht vollständig beherrscht und aufgehört hat, Lehrling zu sein.
5. Lehrling
Eine Person, die eine handwerkliche Ausbildung beginnt, um Kenntnisse in einem traditionellen Gewerbe zu erlangen, im Austausch für persönliche Dienstleistungen für einen bestimmten Zeitraum.
6. Anforderungen an eine Handwerkswerkstatt
- Dass die Tätigkeit handwerklich ist.
- Dass die Zahl der Arbeitnehmer nicht mehr als 15 beträgt und nicht weniger als 5 Lehrlinge vorhanden sind.
- Dass die Investition den gesetzlich festgelegten Betrag in diesem Bereich nicht übersteigt.
- Die Leitung und Verantwortung der Werkstatt liegen bei der Lehrperson.
- Dass die Werkstatt den Bestimmungen der Landesverteidigung unterliegt.
7. Nationales Board of Artisan's Defense
Eine autonome Körperschaft des öffentlichen Rechts, bestehend aus gesetzlich vorgeschriebenen Mitgliedern.
8. Was ist der traditionelle Abschluss?
Der pädagogische Prozess, der zum Erhalt des Titels "Handwerksmeister" in einem traditionellen Beruf führt; er umfasst Bildung und Ausbildung des "Faktors Mensch" sowie die Förderung ihrer kulturellen und technischen-professionellen Entwicklung.
9. Welche Stelle verleiht den Titel Meister?
Das Nationale Board of Defense der Handwerker (National Board of Artisan's Defense) verleiht den Titel; er wird von den Ministern für Arbeit und Humanressourcen sowie Bildung gegengezeichnet.
10. Wo kann traditionelle Ausbildung vermittelt werden?
- Craft Training Centers (Handwerksausbildungszentren)
- Kurse für berufliche Praxis
- Craft Training Units (Einheiten für Handwerksausbildung)
11. Die professionelle Karte sollte enthalten:
- Die Identifikation des Antragstellers
- Das Handwerk
- Die Registrierungsnummer(n), z. B. JNDA Handwerker und Angaben an das Ministerium für Arbeit und Humanressourcen
12. Dauer der Berufslizenz
Drei Jahre, je nach Handwerk oder Umschulung.
13. Wo entstand die soziale Sicherheit?
Der Ursprung liegt in Deutschland zur Zeit von Reichskanzler Otto von Bismarck mit dem Krankenversicherungsgesetz von 1883. Soziale Sicherheit bezeichnet vorrangig Maßnahmen des sozialen Schutzes für gesellschaftlich anerkannte Bedürfnisse wie Armut, Alter, Behinderung, Familien mit Kindern und andere.
14. Was bedeutet das Akronym ILO?
International Labour Organization (Internationale Arbeitsorganisation).
15. Wie heißt das 1991 von der ILO herausgegebene Dokument?
Es hieß "Social Security Administration".
16. Was ist das Ziel der sozialen Sicherheit?
Ziel ist es, sicherzustellen, dass Personen, die vorübergehend oder dauerhaft nicht in der Lage sind, ein Einkommen zu erzielen, finanziell abgesichert sind.
17. Wie funktioniert Vermittlung?
Vermittlung ist die Tätigkeit, Arbeitnehmer zu beschäftigen und sie einem Dritten bzw. einer Nutzerorganisation zu überlassen, die deren Aufgaben bestimmt und die Ausführung überwacht.
18. Outsourcing ist eine ergänzende Dienstleistung
Beim Outsourcing beauftragt eine juristische Person ein Unternehmen, bestimmte ergänzende Tätigkeiten mit dessen eigenem Personal zur Herstellung von Leistungen für ein anderes Unternehmen durchzuführen.
19. Welche Rechte haben Leiharbeiter?
Sie haben alle in Ecuador verankerten Rechte, wie sie in der Verfassung, in den ratifizierten ILO-Konventionen, im Arbeitsgesetz, im Sozialversicherungsgesetz und in anderen anwendbaren Vorschriften festgelegt sind.
20. Warum das Gesetz der Mediation?
Das Gesetz fördert Mediation als zentrale Strategie der modernen Verwaltung und Unternehmensführung, um die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt zu unterstützen und arbeitsrechtliche Konflikte im Land beizulegen; es soll eine freie, nicht-aggressive, spezifische und kritische Analyse des neuen wirtschaftlichen Szenarios und des Arbeitsmarktes ermöglichen.