Einführung in die Allgemeine Systemtheorie und Systemkonzepte

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Systemkonzepte und Definitionen

Ein System ist eine Menge von Elementen, die interagieren, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Es ist ein Verbund aus zwei oder mehr Komponenten, die zusammenarbeiten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

Das gesellschaftliche Leben ist in komplexen Systemen organisiert, durch die der Mensch versucht, eine gewisse Ordnung in seinem Universum zu schaffen. Das Leben organisiert sich um Institutionen aller Art. Einige wurden vom Menschen strukturiert, andere haben sich nach Expertenmeinung entwickelt.

Allgemeine Systemtheorie

Dies sind Theorien, die die Struktur und das Verhalten von Systemen beschreiben. Die Systemtheorie bietet einen umfassenden Blick auf bestimmte Arten von Systemen. Dies reicht von technischen Systemen bis hin zu begrifflichen Systemen, indem die Ebene der Allgemeinheit und Abstraktion erhöht wird.

Die Allgemeine Systemtheorie wird als eine konventionelle mathematische Theorie, eine Metasprache, eine Denkweise und eine Hierarchie von zunehmend allgemeinen Systemen beschrieben.

Die Allgemeine Systemtheorie verfolgt eine Reihe von Zielen:

  1. Förderung der Entwicklung einer allgemeinen Terminologie zur Beschreibung der Merkmale, Funktionen und Leistungen von Systemen.
  2. Entwicklung einer Reihe von Gesetzen, die für alle diese Verhaltensweisen in Systemen gelten.
  3. Förderung einer Formalisierung dieser Gesetze.

Nominale Definitionen der Allgemeinen Systemtheorie

Wenn wir von Systemen sprechen, beziehen wir uns auf eine Gesamtheit von Eigenschaften, die einem System oder seinen Komponenten zugeschrieben werden, welche in ihrer eigenen Umgebung interagieren.

Ein Beispiel für ein System:

  • Programmiersprache
  • Anweisungen
  • Kompilieren
  • Ausführbare Datei

In der Allgemeinen Systemtheorie werden alle Elemente betrachtet, die eng miteinander verbunden sind, das System direkt oder indirekt aufrechterhalten, eine mehr oder weniger stabile Verbindung haben und deren Verhalten für ein Problem als angemessen erachtet wird.

Aus diesen Überlegungen ergeben sich zwei Hauptstrategien für die Forschung in der Allgemeinen Systemtheorie:

  1. Systemperspektiven, bei denen sich die begrifflichen Unterschiede auf die Beziehung zwischen dem System und seinen Elementen konzentrieren.
  2. Systemperspektiven, bei denen die begrifflichen Unterschiede auf länderübergreifende Prozesse (System/Umwelt) fokussiert sind.

Grundlegende Klassifizierung in der Systemtheorie

Die Allgemeine Systemtheorie befasst sich sowohl mit der Definition des Realitätsstatus ihrer Objekte als auch mit der Entwicklung geeigneter Analyseinstrumente für die lineare Behandlung von systematischem Verhalten. In diesem Rahmen werden Systeme wie folgt klassifiziert:

  1. Nach ihrer Beschaffenheit: Systeme können in reale, ideale und modellhafte Systeme unterteilt werden. Reale Systeme existieren unabhängig vom Beobachter. Ideale Systeme sind symbolische Konstrukte der Logik und Mathematik. Modelle sind Abstraktionen der Wirklichkeit, in denen Merkmale mit konzeptuellen Objekten kombiniert werden.
  2. Nach ihrem Ursprung: Systeme können als natürlich oder künstlich unterschieden werden, was sich auf ihre Entstehung oder Struktur im Vergleich zu anderen Systemen bezieht.
  3. Nach ihrer Beziehung zur Umwelt: Systeme können geschlossen oder offen sein, abhängig von der Art des Austauschs, den sie mit ihrer Umgebung pflegen.

Elemente eines Systems

Die Elemente, die ein System ausmachen, bestehen aus den folgenden Komponenten:

  1. Grundlegende Systemdefinition: Eine Gruppe von miteinander verbundenen Elementen, die regelmäßig interagieren und eine Einheit bilden.
  2. Beispiele für Systeme: Ein Schwerkraftsystem, ein thermodynamisches System, ein Flusssystem, eine Telefonanlage, ein Autobahnsystem, Notenschrift, ein taxonomisches System oder ein Dezimalsystem sind Beispiele für verschiedene Systeme, die in einem Computersystem arbeiten können.
  3. Akteur: Ein weiteres wichtiges Element in einem System ist der Akteur. Dies sind Schichten, die zu anderen ähnlichen Systemen führen, in denen sie sich befinden. In einer Geschäftsorganisation könnte dies eine Abteilung für Anlagenplanung sein, die auf neue Regionen oder Unternehmen ausgeweitet wird.
  4. Grenze: Die Grenze umschließt die Komponenten, aus denen das System besteht, trennt es von der Umwelt und schließt oder ermöglicht den Eintritt verschiedener Arten von Materie und Information.
  5. Eingangskomponente: Trägt Material über die Systemgrenze aus der Umgebung in das System, das in einer Organisation oder anderweitig verwendet werden kann.
  6. Verteiler: Bringt Material von außerhalb in das System und seine Subsysteme, da jede Komponente versorgt werden muss.
  7. Konverter: Ändert bestimmte Materialien, die in das System gelangen, in Formen, die für die speziellen Prozesse eines bestimmten Systems nützlicher sind.
  8. Produzent: Bildet für geraume Zeit stabile Partnerschaften, in denen sie die Konverter-Funktion unterstützen. Diese Materialien werden für die Reparatur oder den Ersatz von Systemkomponenten verwendet.

Der Systemansatz

Er ist die Verbindung von Philosophie und allgemeiner Methode, die bei der Planung und dem Design eingesetzt wird. Die Systemanalyse basiert auf einer interdisziplinären Methodik, die verschiedene Techniken und Fähigkeiten integriert, insbesondere bei der Planung und Gestaltung komplexer Systeme.

Merkmale des Systemansatzes

Der Systemansatz hat bestimmte Eigenschaften, die bei der Entwicklung eines Systems zum Tragen kommen. Die häufigsten sind:

  1. Interdisziplinarität (qualitativ und quantitativ): Er konzentriert sich auf einen kreativen, pragmatischen, theoretischen und empirischen Ansatz. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Ziele des Systems zu definieren und sie im Laufe der Entwicklung ständig zu überprüfen und neu zu definieren.
  2. Einheit und Umfang des Systemansatzes: Er ermöglicht das Studium von Organisationen und Institutionen, um den Betrieb eines Unternehmens umfassend zu analysieren und zu verbessern.

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