Einführung in die Kirchengeschichte und das Urchristentum
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Die Kirchengeschichte kennen: Wir kennen die Bedeutung des Lernens über die Geschichte unserer Familie. Es geht nicht nur darum zu wissen, wer die Formen, Funktionen und Veranstaltungen prägte, sondern auch zu verstehen, wie all diese Faktoren unser Leben beeinflusst haben.
Quellen der Kirchengeschichte
Für das Studium der Kirchengeschichte ist es notwendig, Quellen zu verwenden, wie es jeder Historiker tut. Diese werden wie folgt gruppiert:
- Nach ihrer Form: mündlich oder schriftlich
- Nach der Zeit: zeitgenössisch oder früher
- Nach dem Autor: anonym, verbindlich oder apokryph
- Nach sozialem Charakter: öffentlich oder privat
- Nach der Nähe zum Ereignis: Primärquellen (1. Hand) und Sekundärquellen (2. Hand)
- Nach ihrem Ursprung: göttlich oder menschlich
- Nach ihrer Typologie: apologetisch, liturgisch oder kirchliche Dokumentationen
Geschichte kann nicht ohne Quellen rekonstruiert werden. Ein Zeuge aus erster Hand kann partiell (einseitig) sein und muss daher mit anderen Quellen abgeglichen werden.
Lukasevangelium und Apostelgeschichte
Verhältnis zwischen Lk 1,1 und Apg 1,1: Das Lesen dieser zwei Texte zeigt die enge Beziehung zwischen den Autoren. Beide Werke sind an einen gewissen Theophilus gerichtet (ein Gattungsname mit der Bedeutung „Gottsucher“). In den frühen Passagen scheint es sich um einen Bericht darüber zu handeln, was Jesus sagte, während der zweite Teil beschreibt, was danach geschah. Der Autor dieser Bücher ist derselbe: Lukas. Den vorliegenden Daten nach scheint er ein Arzt gewesen zu sein, der Petrus traf und ein Freund von Saulus von Tarsus (Paulus) war.
Fragen zur Hierarchie und Macht
Es stellt sich die Frage nach dem Verhältnis von Recht, Hierarchie und der Macht der Kirche aus voller Überzeugung.
Das Christentum als universelle Botschaft
Warum gibt es die Kirche? Als Jesus am Kreuz starb, wirkte dies wie ein Scheitern. Doch eine Gruppe begann zu verkünden, dass Jesus lebt. Sie versammelten sich in seinem Namen und hießen jene willkommen, die mit ihm gelebt hatten und ihn verkündeten. Das frühe Christentum stellte eine Art Gegenkultur dar, die sich in drei Punkten manifestierte:
- Die Gleichheit aller Menschen.
- Die Würde jeder Person als Ebenbild Gottes.
- Die Anbetung allein Gottes (nicht des Kaisers) sowie die Freiheit von weltlichen Mächten und der Wunsch nach Einheit.
Gleichstellung herrscht in allen Aspekten: Mann/Frau, Arm/Reich, Jude/Heide.
Biblische Zitate und Lebensführung
Zitate von Paulus: Philipper 3,4-14 / Apostelgeschichte 9,1-18
Christliche Lebensführung: Apostelgeschichte 2,43-47
Seite 323: Apostelgeschichte 18,1 / Apostelgeschichte 13,1-32 / Missionsreisen und Reiseroute