Einführung in die Ökonomie: Grundlagen, Knappheit und Modelle

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Definition der Ökonomie und ihre Etymologie

Die Ökonomie ist die Wissenschaft, die untersucht, wie eine Gesellschaft ihre knappen Ressourcen verwaltet.

Ursprung des Begriffs

Das Wort Ökonomie stammt aus dem Griechischen:

  • Oikos (Haus)
  • Nomos (Verwaltung)

Es bedeutet wörtlich „die Haushaltsverwaltung“.

Knappheit und grundlegende Entscheidungen

Sowohl ein Haushalt als auch eine gesamte Wirtschaft stehen vor einer Vielzahl von Entscheidungen.

Grundlegende Wirtschaftsfragen

Zu den Entscheidungen, denen sich eine Wirtschaft stellen muss, gehören:

  • Wer arbeitet wo?
  • Welche Güter sollen produziert werden und wie?
  • Welche Mittel sollen für die Produktion verwendet werden?
  • Zu welchem Preis sollen die produzierten Waren verkauft werden?

Die Bedeutung der Ressourcenknappheit

Die Verwaltung der Ressourcen einer Gesellschaft ist wichtig, weil die Ressourcen knapp sind. Die Verknappung bedeutet, dass die Mittel begrenzt sind. Daher kann die Gesellschaft nicht alle Waren und Dienstleistungen produzieren, die die Menschen gerne hätten.

Mikroökonomie vs. Makroökonomie

Mikro- und Makroökonomie sind eng miteinander verbunden, behandeln jedoch unterschiedliche Themen, verwenden manchmal sehr unterschiedliche Ansätze und werden oft in separaten Kursen gelehrt.

Mikroökonomie

Die Mikroökonomie untersucht, wie Haushalte und Unternehmen Entscheidungen treffen und wie sie auf einzelnen Märkten interagieren. Besonders relevant sind hierbei zwei Fragen:

  • Wie treffen Menschen Entscheidungen?
  • Wie interagieren Individuen miteinander?

Makroökonomie

Die Makroökonomie ist die Untersuchung von Phänomenen, die die gesamte Wirtschaft betreffen. Sie analysiert, welche Kräfte und Trends die Wirtschaft als Ganzes (insgesamt) beeinflussen.

Ökonomie als Sozialwissenschaft

Die Ökonomie ist eine Sozialwissenschaft. Ökonomen verwenden daher die wissenschaftliche Methode:

  1. Ausarbeitung der Theorie basierend auf Beobachtungen.
  2. Sammeln von Daten.
  3. Analyse der Daten, um die Theorie zu bestätigen oder zu widerlegen.

Wirtschaftsmodelle zur Phänomenanalyse

Um ein Phänomen zu verstehen, werden Modelle verwendet:

Das Kreislaufdiagramm

Ein visuelles Modell der Wirtschaft, das zeigt, wie Geld zwischen Haushalten und Unternehmen fließt.

Die Produktionsmöglichkeiten-Grenze

Eine grafische Darstellung, die die verschiedenen Kombinationen von Produkten zeigt, die eine Volkswirtschaft angesichts der vorhandenen Produktionsfaktoren und der Technologie maximal produzieren kann.

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