Einführung in die Psychologie: Wahrnehmung, Persönlichkeit und Therapie
Classified in Lehre und Ausbildung
Written at on Deutsch with a size of 4,45 KB.
Einführung in die Psychologie
1. Wahrnehmung und Kognition
Unterschied zwischen Empfindung und Wahrnehmung
Empfindung ist die Aufnahme von Reizen durch unsere Sinne. Wahrnehmung ist die Interpretation dieser Reize, die nicht immer bewusst abläuft.
Einflussfaktoren der Wahrnehmung
Persönlichkeit, Selbstwertgefühl und Gruppenzugehörigkeit beeinflussen unsere Wahrnehmung.
Bewusstsein
Es gibt verschiedene Aktivierungsgrade unseres Nervensystems und anderer physiologischer Variablen.
Hypnose
Ein Zustand veränderter Aktivierung, der im EEG zwischen Wachzustand und Schlaf angesiedelt ist.
Denken
Die Verwendung von Ideen und Konzepten. Es gibt konkretes und abstraktes Denken.
Abstraktes Denken
Eine höhere Intelligenzebene, abhängig von Alter, Bildung und Kultur.
Sprache
Ein organisiertes System von Symbolen, das unsere Gedanken und Konzepte repräsentiert. Sprache hilft, Informationen und Konzepte anzureichern.
Intelligenz
Die Fähigkeit, sich an die Umwelt anzupassen, zu lernen und abstrakt zu denken. Sie kann durch Tests gemessen werden, die bestimmte Kriterien erfüllen (z.B. Reliabilität, Validität).
Lernen
Der Erwerb von Fähigkeiten, der zu mehr oder weniger dauerhaften Verhaltensänderungen führt.
Gedächtnis
Die Fähigkeit, Inhalte, Konzepte oder Situationen zu erfassen, zu speichern und abzurufen.
Gedächtnisstörungen
- Anterograde Amnesie: Unfähigkeit, neue Inhalte zu speichern.
- Retrograde Amnesie: Unfähigkeit, sich an vergangene Ereignisse oder Inhalte zu erinnern.
Emotionen
Subjektive Reaktionen auf innere oder äußere Reize, die physiologische Veränderungen durch das sympathische Nervensystem auslösen.
Motivation
Die innere Kraft, die uns antreibt, Befriedigung zu suchen.
Motivationsarten
- Biologische: Hunger, Durst, Sexualität.
- Psychologische: Neugier, Selbstverwirklichung, soziale Bedürfnisse.
2. Persönlichkeit
Charakter
Interne, stabile und konsistente Verhaltensmuster im Laufe des Lebens.
Temperament
Physiologische und affektive Reaktionsmuster.
Persönlichkeit
Umfasst Charakter und Temperament, bezieht sich aber stärker auf erworbene Eigenschaften im Kontext der Umwelt.
Persönlichkeitsdiagnostik
- Fragebögen
- Projektive Techniken
- Interviews
Persönlichkeitsstörungen
Abzugrenzen von psychischen Erkrankungen und emotionalen Störungen.
Abwehrmechanismen
- Verdrängung
- Projektion
- Identifikation
- Reaktionsbildung
- Rationalisierung
- Verschiebung
- Regression
3. Therapie
Psychopharmakotherapie
Die Verabreichung von Psychopharmaka zur Veränderung der Symptome.
Wichtigste Psychopharmaka
- Tranquilizer/Anxiolytika
- Antidepressiva
- Neuroleptika/Antipsychotika
Psychotherapie
Die Verwendung des Wortes als therapeutisches Mittel zur Verbesserung der inneren Anpassung.
Verhaltenstherapie
Basierend auf der Lerntheorie. Identifizierung und Analyse unerwünschten Verhaltens und Erlernen neuer Reaktionsweisen.
Kognitive Therapien
Fokus auf belastende Denkmuster.
Autismus
Beeinträchtigung der Kommunikation und sozialer Interaktion, repetitive Verhaltensmuster.
4. Multidisziplinäre Teams
Leiter der Dienste
Facharzt in einem Krankenhaus.
Wärter
Kontrolliert den Zugang zu bestimmten Bereichen.
Aufgaben der Pflegekräfte
- Grundpflege
- Unterstützung bei medizinischen Tätigkeiten
5. Kommunikation
Verbale Kommunikation
Kommunikation mit Wörtern und Lauten.
Nonverbale Kommunikation
Kommunikation mit Gesten, Mimik und Körpersprache.
Kommunikationsstile
- Submissiv
- Assertiv
- Aggressiv
Beobachtung
Objektive und neutrale Wahrnehmung.
Empathie
Einfühlungsvermögen.
Emotionale Kontrolle
Regulation von Gefühlen und Ängsten.
Positive Effekte der Entspannung
- Verbesserung des körperlichen und emotionalen Wohlbefindens
- Kontrolle über bestimmte Situationen
- Regulation von Körperfunktionen
- Fokussierung der Aufmerksamkeit