Einsteins Relativitätstheorie und Quantenphysik: Universum verstehen
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Die Relativitätstheorie: Revolution im Makrokosmos
Die Spezielle Relativitätstheorie wurde von Einstein im Jahre 1905 veröffentlicht. Raum und Zeit bilden ein vierdimensionales Kontinuum. Einsteins Leistung war die Formulierung oder Verallgemeinerung dieser Theorie zur Allgemeinen Relativitätstheorie.
Grundprinzipien der Relativitätstheorie
Eines der Grundprinzipien der Relativitätstheorie ist, dass nichts schneller als das Licht reisen kann, auch die Gravitation nicht. Es war daher notwendig, eine neue Theorie der Schwerkraft zu entwickeln, welche die Gravitation miteinbezieht.
Gravitation und Raumzeitkrümmung
Um dies zu erreichen, führte Einstein die Idee ein, dass in der Nähe eines großen Körpers die Raumzeit gekrümmt ist und die Zeit langsamer vergeht. Wenn sich Objekte im gekrümmten Raum bewegen, folgen sie Bahnen, was die Orbitale Bewegung der Planeten erklärt.
Die Expansion des Universums
Seit alten Zeiten herrschte die vorherrschende Idee, dass das Universum statisch sei, also dass sich die Planeten perfekt in einer festen Anordnung bewegen. Edmund Hubble und Einstein zeigten jedoch, zusammen mit anderen Wissenschaftlern, dass das Universum sich ausdehnt.
Die Milchstraße und Galaxien
Diese Entdeckung führte zu der Erkenntnis, dass die Milchstraße nicht die einzige Galaxie im Universum ist, sondern nur eine unter einer Vielzahl von Galaxien, die wie Inseln durch den Raum verstreut sind. Diese Ergebnisse zwangen die Wissenschaftler, über die Dimensionen und den statischen Charakter des Weltalls neu nachzudenken. Die Bestätigung der Expansion des Universums wirft neue Fragen auf: Wenn der Kosmos nicht statisch, sondern dynamisch ist, unterliegt er dann der Veränderung?
Der Welle-Teilchen-Dualismus
Die Forschung von Einstein und Max Planck zerstörte den traditionellen Gegensatz zwischen Materie und Energie, da beide als Objekte mit Wellen- und Teilchennatur interpretiert und untersucht werden.
Quanten der Energie
Traditionell wurde Materie als diskontinuierlich und Teilchennatur betrachtet. Im Gegensatz dazu verhalten sich sowohl Materie als auch Energie, laut der modernen Physik, sowohl als Teilchen als auch als Wellen – eine tiefgreifende Tatsache, da Wellen- und Teilcheneigenschaften zunächst als unvereinbar galten.
Plancks Quantenhypothese
Max Planck entdeckte, dass Energie nicht kontinuierlich emittiert wird, sondern in diskontinuierlichen „Paketen“ oder Quanten. Kurz darauf identifizierte Einstein diese Lichtquanten als Photonen.
De Broglies Erweiterung
Darüber hinaus postulierte Louis de Broglie, dass nicht nur Licht, sondern auch Elektronen sich sowohl als Teilchen als auch als Wellen verhalten.
Zwei alternative Formulierungen
Im Einklang mit dieser Dualität der Wirklichkeit wurden in der modernen Physik zwei alternative, aber gleichwertige Theorien entwickelt:
- Matrizenmechanik von Werner Heisenberg: Diese Formulierung interpretiert physikalische Prozesse als diskontinuierliche Prozesse der Naturteilchen, da unsere Beobachtungen und unser Wissen darüber begrenzt sind.
- Wellenmechanik von Erwin Schrödinger: Diese Formulierung interpretiert Prozesse als kontinuierliche Vorgänge und betont daher das wellenartige Verhalten der Materie.