Empirismus und wichtige Philosophen
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Locke und der Empirismus
Locke spricht von Ideen, die nicht angeboren sind, sondern aus sinnlicher Erfahrung stammen. Er unterscheidet zwei Arten von Ideen: einfache (mit objektiver Gültigkeit) und komplexe (mit subjektiver Gültigkeit).
Hobbes und der Empirismus
Hobbes war der empirischen Wissenschaft zugeneigt und wandte die naturalistische Methode an. Wissen basiert auf sinnlicher Erfahrung und ist notwendig, um den Menschen moralisch zu führen. Hobbes ist ein Nominalist; das Denken ist ein symbolischer Vorgang. Er ist auch Materialist; psychische Prozesse haben eine materielle Basis. Die Seele ist immateriell und nicht frei. Der Mensch ist determiniert. Der natürliche Zustand des Menschen ist der Krieg. Jeder Mensch muss seine Rechte an den Monarchen abtreten.
Spinoza und die Substanz
Spinoza verwirft Aristoteles' Theorie der Substanz und definiert sie wie folgt: Die Substanz ist das, was durch sich selbst existiert und nichts anderes braucht, um zu überleben. Für Spinoza ist die unendliche Substanz (Gott) die einzige, die ganz allein existiert und überhaupt nichts braucht. Die Definition der Substanz gilt nur für die unendliche 'res' (Sache). Denken und Materie sind zwei Attribute oder Ausdrucksformen dieser einen Substanz, was zum Pantheismus führt (alles ist Gott).
Leibniz und die Monaden
Leibniz sagt genau das Gegenteil von Spinoza. Die Substanzen sind unendlich (Monaden). Jede der Substanzen ist unabhängig von den anderen. Monaden entwickeln sich gemäß ihrem inneren Prinzip.
Humes Empirismus im Kontext
Humes Empirismus ist eine philosophische Bewegung, die parallel zum kartesischen Rationalismus verläuft und sehr typisch für England ist. Von Bacon bis Hume entwickelte sich der Empirismus, der dazu diente, das moderne Denken zu prägen. In dieser Zeit entstand die Psychologie als Wissenschaft, und es gab Reflexionen über die Gleichheit aller Religionen.
Prinzipien und Reflexionen
- Es ist plausibel zu glauben, dass nichts vollständig in unseren Köpfen existiert außer unserem Denken.
- Das Leben kann reformiert werden, nicht nur das Leben des Geistes.
- Mein ganzes Leben in der Kultur der Vernunft fortsetzen und so viel wie möglich in die Erkenntnis der Wahrheit fortschreiten.
- Die kartesische Moral besteht darin, den Willen und die Leidenschaft der Vernunft unterzuordnen.
Hume über Glaube und Vernunft
Hume sagt, dass der Mensch glauben muss, um zu leben. Dieser Glaube kann weder durch Erfahrung noch durch Vernunft erreicht werden. Wahrheiten sind nicht offensichtlich, aber die Natur zwingt uns zu glauben. Hume betont die menschliche Irrationalität im Gegensatz zur spekulativen Vernunft der Rationalisten.
Kritik metaphysischer Konzepte
Kritik metaphysischer Konzepte und die Entstehung der Ideen. [Wer?] lehnt die Existenz der Welt und der Dinge als einfache Wahrnehmungen ab.
"Richten wir unsere Aufmerksamkeit so gut wir können nach außen und unsere Fantasie in den Himmel und seine Grenzen, so werden wir doch niemals einen Schritt außerhalb unserer selbst machen."
Empirismus und Erfahrung
Empiristen: Erfahrung basiert auf sinnlichen Eindrücken. Alle experimentellen Wissenschaften ruhen auf Sinneseindrücken. Wir glauben, dass Ursachen Wirkungen haben. Wir glauben auch, dass es etwas Äußeres gibt, das unseren Ideen entspricht, und dass die Natur sich weiterhin gesetzmäßig verhalten wird. [Wer?] leugnet nicht, dass Ereignisse kausal verbunden sind.