Energiequellen: Erneuerbare und fossile Energien
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Erneuerbare Energien
Erneuerbare Energien: Das sind Energiequellen, deren Nutzung und Verarbeitung die nutzbare Energie auf menschlicher Zeitskala nicht erschöpft. Zu diesen Quellen zählen insbesondere Meeresenergie, Wasserkraft, Solarenergie und Windenergie.
Typen erneuerbarer Energien
- Wasserkraft – Nutzung der kinetischen und potenziellen Energie von Flüssen, Gezeiten und Wasserfällen.
- Solarenergie – Energie aus Licht und Wärme der Sonne.
- Windenergie – Energie der Luftströmungen (kinetische Energie), erzeugt durch solare Erwärmung der Erde.
- Biomasse – organische biologische Masse, die als Energiequelle genutzt werden kann.
- Geothermische Energie – Wärmeenergie aus dem Erdinneren, nutzbar für Strom- und Wärmeerzeugung.
- Meeresenergie – Energie aus Ozeanen und Gezeiten.
Kohle
Kohle: Kohle ist ein Sedimentgestein, meist schwarz und sehr kohlenstoffreich, das als fossiler Brennstoff verwendet wird. Sie liegt typischerweise unter Schichten aus Schiefer, Sand und Ton. Es wird vermutet, dass die meisten Kohlevorkommen durch Umwandlung großer Mengen pflanzlicher Biomasse über lange geologische Zeiträume entstanden sind.
Erdöl (Oil)
Erdöl: Erdöl bildete sich während der Steinkohlen-Periode (Karbon) vor etwa 280 bis 345 Millionen Jahren. Es ist eine heterogene Mischung organischer Verbindungen, hauptsächlich Kohlenwasserstoffe, die in Wasser unlöslich sind. Erdöl ist auch bekannt als Rohöl oder einfach "Öl".
Erdgas
Erdgas: Erdgas ist eine nicht erneuerbare Energiequelle in Form eines Gasgemischs. Es kommt gewöhnlich in und neben Ölfeldern vor, entweder gelöst im Öl oder in Verbindung mit Öl- bzw. Kohlevorkommen.
Kernenergie (Spaltung)
Kernenergie — Spaltung: Bei der kerntechnischen Stromerzeugung wird nukleare Spaltung genutzt; dabei dient in der Regel Uran als Brennstoff. Die Spaltung erzeugt Wärme, die zur Stromproduktion genutzt wird.
Wasserkraft
Wasserkraft: Wasserkraft nutzt die kinetische und potenzielle Energie von Flüssen, Gezeiten und Wasserfällen zur Stromerzeugung. Sie gilt als grüne Energie, wenn die Umweltauswirkungen minimal sind. Wasserkraft kann mit Dämmen betrieben werden, es gibt aber auch Konzepte, die Wasser ohne große Dämme nutzen, um Eingriffe in die Natur zu reduzieren.
Solarenergie
Solarenergie: Solarenergie wird durch das Einfangen von Licht und Wärme der Sonne gewonnen. Photovoltaik wandelt Sonnenlicht direkt in Strom um, während Solarthermie Wärme zur Strom- oder Wärmeerzeugung liefert.
Windenergie
Windenergie: Windenergie ist die Energie des Windes, also die kinetische Energie der Luftströmungen. Diese Strömungen entstehen vor allem durch die ungleichmäßige Erwärmung der Erde durch die Sonne und werden in elektrische oder mechanische Energie umgewandelt.
Biomasse
Biomasse: Biomasse bezeichnet organische, biologische Materie, die als Energiequelle genutzt werden kann. Sie kann verbrannt oder in Biokraftstoffe und Biogas umgewandelt werden und dient so der Wärme- und Stromerzeugung sowie als Kraftstoff.
Geothermische Energie
Geothermische Energie: Geothermie nutzt die im Erdinneren gespeicherte Wärme zur Strom- und Wärmeerzeugung. Geothermische Kraftwerke und Wärmesonden nutzen diese natürliche Ressource, ohne fossile Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas oder Kohle verbrennen zu müssen.
Hinweis: Die hier beschriebenen Energiequellen umfassen sowohl erneuerbare Formen als auch fossile und nukleare Optionen. Für nachhaltige Energieversorgung ist der Ausbau erneuerbarer Technologien sowie Effizienzsteigerung und Umweltverträglichkeit zentral.