Energiequellen: Heizkraftwerk, Wasserkraft & Erneuerbare

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Heizkraftwerk

Heizkraftwerk: Eine Anlage, die Strom erzeugt, bei der Energie als Wärme freigesetzt wird, in der Regel durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas oder Kohle. Diese Wärme wird in einem konventionellen thermodynamischen Zyklus genutzt, um einen Generator anzutreiben und Strom zu produzieren. Diese Art der Stromerzeugung ist nicht sauber, weil sie Kohlendioxid (CO2) freisetzt.

Wasserkraft

Wasserkraft: Die Nutzung der potentiellen Energie des in Stauseen angesammelten Wassers zur Stromerzeugung ist ein klassischer Weg, um Energie zu gewinnen. Die Energie wird durch den Höhenunterschied (z. B. Wasserfälle) geliefert. Etwa 20 % der Elektrizität weltweit stammt aus dieser Quelle. Sie ist daher eine erneuerbare Energiequelle und seit vielen Jahren eine wichtige Quelle für Elektrizität. Wasserkraft ist besonders geeignet für Regionen mit reichlich Wasser bzw. fließenden Gewässern. Variable Anlagen können auch bei schwankenden Strömungen oder in Flüssen mit Stauseen genutzt werden, um Wasser in Trockenzeiten zu speichern. In Spanien gibt es Wasserkraftproduktion in den meisten Autonomen Gemeinschaften; die größte installierte Kapazität hat Aldeadávila am Fluss Duero (Provinz Salamanca), gefolgt vom Stausee José María de Oriol am Tajo (Cáceres).

Erneuerbare Energie

Erneuerbare Energie: Energie, die aus unerschöpflichen natürlichen Quellen gewonnen wird; ihre Nutzung gefährdet nicht deren zukünftige Verfügbarkeit. Zu den wichtigsten erneuerbaren Energiequellen gehören:

  • Sonne
  • Wind
  • Wasserkraft
  • Biomasse
  • Geothermie

Stromversorgung und Energieträger

Stromversorgung: Energieträger sind in der Natur vorkommende Stoffe, die Energie bereitstellen und deren Energie durch verschiedene Prozesse umgewandelt werden kann. Primärenergieträger sind solche, deren Energie nicht direkt genutzt werden kann, sondern erst durch Umwandlung zugänglich wird (z. B. Kohle, Erdöl, Erdgas, Uran ...). Sekundäre Energieträger sind Energieträger, die aus der Umwandlung von Primärenergie entstehen und direkt nutzbar sind, zum Beispiel Strom, Wärme oder Licht.

Rohstoffe

Rohstoffe: Natürliche Ressourcen tierischen, pflanzlichen oder mineralischen Ursprungs, die in der Industrie als Werkstoffe oder Halbfertigprodukte verwendet werden.

Entwicklungspole und Regionalpolitik

Entwicklungspole, Regionalpolitik: Maßnahmen, die auf der Entwicklung und Förderung bestimmter Regionen basieren. Zwischen 1964 und 1972 wurden elf Pole geschaffen, um regionale Ungleichgewichte zu korrigieren, die durch industrielle Polarisierung verursacht wurden. Beispiele sind Gebiete wie Huelva, Córdoba, Granada und Burgos.

Industrielle Umstrukturierung

Industrielle Umstrukturierung: Die Umstrukturierung der Industrie dient der Rationalisierung der Produktion, der Anpassung des Angebots an die Nachfrage, der Verbesserung der wirtschaftlichen Lage, der Größenanpassung sowie der Modernisierung der Betriebe. Die industrielle Umstellung ist oft Teil von Entwicklungsprogrammen und technologischen Wandelprozessen. Sie kann als Prozess der Anpassung der industriellen Struktur eines Landes an neue Techniken und Marktbedingungen definiert werden. Eine Umstrukturierung kann spontan erfolgen oder von der Regierung erzwungen werden. Beispiel: Spanien 1984.

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