Englische Grammatik: Konditionalsätze, Relativsätze & Modale
Eingeordnet in Englisch
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 4,44 KB
Konditionalsätze (If-Clauses)
Typ 1: if + Simple Present + Future Simple. Drückt eine Bedingung aus, die wahrscheinlich eintreten wird, wenn die Voraussetzung erfüllt ist. Neben dem Future Simple können im Ergebnissatz auch das Simple Present, Modalverben oder der Imperativ verwendet werden. Beispiel: Ich fühle mich besser; wenn wir später gehen, werden wir zusammen einkaufen gehen.
Typ 2: if + Past Simple + would + Verb. Drückt hypothetische Bedingungen aus, die sich auf die Gegenwart beziehen, aber wenig wahrscheinlich sind. Auch "could" kann hier verwendet werden. Beispiel: Ich würde mehr Bücher lesen, wenn ich etwas Zeit übrig hätte.
Typ 3: if + Past Perfect + would have + Partizip. Bezieht sich auf die Vergangenheit und drückt etwas aus, das unmöglich ist, da es bereits geschehen ist und nicht mehr geändert werden kann. Beispiel: Wenn ich nicht so sehr damit beschäftigt gewesen wäre, hätten wir uns getroffen.
Bestimmende und nicht-bestimmende Relativsätze
Definition: Bestimmende Relativsätze (especificativas) definieren eine Person oder Sache näher.
- Who/That: Bezieht sich auf Personen.
- Which/That: Bezieht sich auf Objekte.
- When: Bezieht sich auf Zeitpunkte.
- Where: Bezieht sich auf Orte.
- Whose: Bezieht sich auf Besitzverhältnisse.
- What: Wird genutzt, wenn das Bezugswort (Antezedenz) weggelassen wird. Beispiel: Vergessen Sie, was ich dir noch sagen wollte.
- Whom: Wird nach Präpositionen verwendet, wobei die Präposition im modernen Sprachgebrauch oft hinter das Verb verschoben und das Pronomen weggelassen wird.
Nicht-bestimmende Relativsätze: Erklärende Relativsätze (explicativas) stehen zwischen Kommas. Sie geben Zusatzinformationen und können nicht weggelassen werden, ohne dass der Kernsatz bestehen bleibt.
Modalverben und ihre Verwendung
- Can: Drückt Fähigkeiten, Kapazitäten, Anfragen oder die Erlaubnis sowie Möglichkeiten aus.
- Be able to: Drückt Fähigkeiten aus und wird in allen Zeitformen genutzt, in denen "can" nicht möglich ist.
- Can't: Drückt Unmöglichkeit, Mangel an Fähigkeiten oder Verbote sowie negative Schlussfolgerungen aus.
- Could: Drückt Fähigkeiten, Kapazitäten oder höfliche Anfragen in der Vergangenheit aus.
- May / Might: Drücken Möglichkeiten aus. "May" in Fragen ist eine höfliche Art, um etwas zu bitten.
- Would: Wird in Fragen genutzt, um jemanden höflich um etwas zu bitten.
- Must / Have to: Drücken Verpflichtungen aus. "Must" wird oft für einen persönlichen Ton genutzt, "have to" in allen anderen Zeitformen.
- Need to: Drückt Pflichten und Anforderungen aus.
- Mustn't: Drückt Verbote aus.
- Don't have to / Needn't: Drücken das Fehlen von Verpflichtungen oder Anforderungen aus.
- Should: Wird für Ratschläge und Meinungsäußerungen verwendet.
Modal Perfect: Modale Hilfsverben in der Vergangenheit
- Must have + Partizip: Drückt eine logische Schlussfolgerung über eine vergangene Handlung aus.
- May / Might have + Partizip: Wird für Vermutungen über vergangene Ereignisse genutzt.
- Could have + Partizip: Drückt die Gewissheit aus, dass etwas nicht passiert ist.
- Would have + Partizip: Gibt an, dass man in der Vergangenheit etwas getan hätte, es aber aufgrund externer Faktoren nicht konnte.
- Should / Ought to have + Partizip: Drückt Bedauern darüber aus, dass etwas nicht so geschehen ist, wie man es wollte.
- Shouldn't have + Partizip: Äußert Kritik an einer vergangenen Handlung, die stattgefunden hat.
- Needn't have + Partizip: Weist darauf hin, dass keine Notwendigkeit bestand, das zu tun, was getan wurde.