Die Entwicklung Europas: Schlüsselereignisse und die Geschichte der EU

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Die 1960er Jahre: Jugendkultur und Wirtschaftswachstum

Das Jahrzehnt der 60er Jahre war geprägt vom Aufkommen der Jugendkultur, angeheizt durch Bands wie die Beatles, die in ganz Europa Anklang fanden und kulturelle Impulse setzten. Die Bühne dieser revolutionären 60er Jahre war durch ein anhaltend hohes Wirtschaftswachstum gekennzeichnet.

Die 1970er Jahre: Erste Erweiterung und politische Umbrüche

Die Gemeinschaft wuchs, da Länder wie Dänemark, Irland und das Vereinigte Königreich beitraten. 1974 fand der Sturz des Salazar-Regimes in Portugal statt, und 1975 starb Franco in Spanien. Beide Länder wurden später Teil der EU.

Die 1980er Jahre: Griechenland und der Binnenmarkt

Griechenland trat der Gemeinschaft bei. In diesem Jahrzehnt wurde die Basis für den freien Fluss von Gütern und Personen über die Grenzen der EU gelegt, was die Grundlage für den späteren europäischen Binnenmarkt bildete.

Die 1990er Jahre: Zerfall Jugoslawiens und Bürgerkriege

Im Jahr 1991 begannen die ersten Kämpfe in Kroatien und in Bosnien und Herzegowina, wo ein blutiger Bürgerkrieg zwischen Serben, Kroaten und Muslimen ausbrach. Im Zuge des Zerfalls Jugoslawiens entstanden neue Länder:

  • Slowenien
  • Kroatien
  • Bosnien und Herzegowina
  • Serbien
  • Montenegro
  • Mazedonien

1992: Der Vertrag von Maastricht

1992 wurde der Vertrag von Maastricht unterzeichnet. Er war sehr wichtig, da er eine Reihe von Regeln festlegte: die gemeinsame Währung, die gemeinsame Sicherheit und die Zusammenarbeit in den Bereichen Justiz und Inneres.

1999: Einführung des Euro als Buchgeld

1999 führten elf Länder den Euro ein:

  • Österreich, Belgien, Spanien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande und Portugal.

Das neue Jahrtausend: Terrorismus und Euro-Bargeld

2001: Terroranschläge und internationale Zusammenarbeit

Am 11. September 2001 stürzten entführte Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York und das Pentagon in Washington. Etwa 300 Menschen wurden getötet. Die EU intensivierte daraufhin die Bekämpfung des internationalen Terrorismus.

2002: Euro-Bargeld kommt in Umlauf

Am 1. Januar 2002 kamen die Euro-Münzen und -Banknoten in den Verkehr.

Die EU-Erweiterung und der Vertrag von Lissabon

2004: Die Osterweiterung

Am 1. Mai 2004 traten zehn neue Staaten der EU bei:

  • Zypern, Malta, Slowakei, Slowenien, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Polen und die Tschechische Republik.

Später schlossen sich Bulgarien und Rumänien an.

2007: Der Vertrag von Lissabon

Am 13. Dezember 2007 unterzeichneten die 27 Staaten den Vertrag von Lissabon.

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