Die Entwicklung der spanischen Literatur im 18. Jahrhundert

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Die Gattung Prosa

Die Gattung Prosa ensayo erfüllt die Bildungsbudgets und den Nutzen der Illustration. Es handelt sich um eine neue Art von Prosa, schlicht, direkt, natürlich und präzise. Der Essay versucht, ohne artificios zu reflektieren.

José Cadalso

Im Jahr 1772 veröffentlichte José Cadalso "Die Pseudo-Intellektuelle", eine großartige Satire auf die falschen Intellektuellen. 1793 veröffentlichte er seine "Marokkanischen Briefe", in denen er seine Gedanken über die spanische Gesellschaft und Kultur teilte. Sein neuestes Werk, "Traurige Nächte", unterhält sich mit einem Bestatter, da der Protagonist die Übernahme des Leichnams seines geliebten Heimatlandes plant, um durch Verbrennen neben der Leiche Selbstmord zu begehen.

Theater

Das Drama in diesem Jahrhundert wurde durch mehrere Bemühungen der aufgeklärten Polemiken geprägt. Die Beteiligten waren darauf aus, ein neues Theater zu schaffen, das den Regeln der drei Einheiten folgte und die Schule der Costumbres gut repräsentierte. Neue Werke sollten sich bemühen, Wahrscheinlichkeit zu präsentieren und Charaktere sowie Konflikte darzustellen, die universell lehrbar waren.

Gaspar Melchor de Jovellanos

Sentimentale Komödien sind Werke, die emotionale Elemente enthalten und oft ein unglückliches Ende haben. Der Verdienst liegt im Einsatz einer Sprache mit wissenschaftlichem oder philosophischem Vokabular, wie in der Rolle der Low-Life-Charaktere, die darauf abzielen, zu erziehen und zu rühren (Der Täter geehrt).

Leandro Fernández de Moratín

Er ist der Schöpfer der neoklassischen Komödie, die sich durch einfache Strukturen, die Achtung der drei Einheiten und brillante Dialoge auszeichnet. In "Die neue Komödie" wird der Konflikt zwischen dem Theater und dem postbarocken neuen Theater dargestellt. Eines der interessantesten Merkmale der Komödie ist Moratins Vision von zwei jungen Liebenden (ja, die Mädchen). Die Geschichte versucht, die Spuren von Don Diego durch die Heirat mit Doña Francisca, die 43 Jahre jünger ist als er, zu verfolgen. Die Arbeit respektiert die Regel der drei Einheiten.

Das lyrische Romantische

José Espronceda

Er veröffentlichte drei Bücher: "Gedichte (Piratenlied)", "Der Student von Salamanca" (die Liebe zu Don Juan de Montemar Felix und seiner Freundin Elvira) und "Die Welt des Teufels" (gesellschaftliche, philosophische und amoröse Themen). Sein Stil verbindet alle formalen Merkmale des romantischen poetischen Stils: eine große Anzahl von Strophen und Metrum, sowie das Experimentieren mit vielen Elementen der Natur und des narrativen Sounds. Er verwendet reichlich Ressourcen und wählt seinen Wortschatz sorgfältig aus.

Gustavo Adolfo Bécquer

Sein Werk "Prosa" hebt seine Legenden hervor, die von fantastischen Themen und romantischen Einstellungen geprägt sind. Er widmete sich auch dem literarischen Essay (Briefe aus der Zelle). Sein größter Ruhm wurde durch seine Lyrik (Rimas) erlangt, die erst nach seinem Tod veröffentlicht wurde. Der Dichter reihte seine Werke thematisch an, die von seinen eigenen Arbeiten inspiriert waren. Diese thematischen Gruppen umfassen: "Theoretische Poesie", "Liebe", "Tod", "Einsamkeit" und "nächtliche Angst". Sein Stil sucht eine einfache Sprache, um seinen eigenen Ausdruck der Intimität zu finden. Zwei Quellen der Inspiration für den Schriftsteller sind die deutsche Lyrik und andalusische Dichter. Er ist innovativ und vollständig in die moderne europäische Ethik seiner Zeit integriert, durch die symbolistische Bewegung.

Die romantische Prosa
Mariano José de Larra

Sein Werk ist charakterisiert durch einen historischen Roman, eine Tragödie und eine Sammlung von journalistischen Artikeln. Er beschränkt sich nicht auf reine Beschreibung, da sein kritischer Sinn ihn zu den Leiden der spanischen Realität seiner Zeit führte. Themen wie die Pest tauchen auf, und er erörtert Fragen, die vom politischen Flügel der Gesellschaft bekannt sind. Er kritisiert Unwissenheit, Lüge, die Ineffizienz der öffentlichen Verwaltung und den Mangel an Bürgersinn. Er betrieb Literaturkritik und kulturelle Analysen. Sein Stil ist bekannt für Kürze, Klarheit und Einfachheit, sowie für Satire, Humor, Ironie und Karikatur.

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