Die Erde: Planeten, Jahreszeiten, Klima und Geografie
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Die Erde: Überblick
Die Erde ist einer der acht Planeten, die die Sonne umkreisen. Sie liefert Licht und Wärme, die für das Leben erforderlich sind. Die Erde ist Teil des Sonnensystems, das ein kleiner Teil der Milchstraße ist. Eine Galaxie besteht aus Hunderten Millionen Sternen (Universum).
Frühlings- und Sonnenwenden sowie Äquinoktium
Frühlingsanfang: 21. März.
Sommeranfang (Sommersonnenwende): 21. Juni.
Herbstäquinoktium: 23. September.
Winteranfang (Wintersonnenwende): 22. Dezember.
Translationsbewegung und Jahreszeiten
Translationsbewegung: Die Erde hat eine Umlaufzeit von etwa 365 Tagen, 6 Stunden und 9 Minuten (ein Jahr). Durch die Neigung der Erdachse variiert die Menge des Sonnenlichts und die Tageslänge im Laufe des Jahres auf allen Oberflächen. Dies führt zu den vier Jahreszeiten.
Rotationsbewegung und Tagesrhythmus
Rotationsbewegung: Sie ist die Drehung der Erde um ihre eigene Achse und dauert etwa 24 Stunden. Die Folgen sind Tag und Nacht sowie Zeitunterschiede von einem Ort zum anderen.
Planetensystem
Planeten:
- Merkur
- Venus
- Erde
- Mars
- Jupiter
- Saturn
- Uranus
- Neptun
- Pluto (seit 2006 als Zwergplanet eingestuft)
Klima- und Klimazonen
Wärmere Gebiete: In der Nähe des Äquators, wo die Sonnenstrahlen die meiste Zeit des Jahres nahezu senkrecht fallen.
Gemäßigte Zonen: Zwischen den Tropen und dem Polarkreis.
Kältere Regionen: In der Nähe der Pole; dort fallen die Strahlen mit größerer Neigung.
Klima, Atmosphäre und Faktoren
Klima: Die allgemeine atmosphärische Situation, die große geografische Gebiete charakterisiert und relativ konstant ist. Es existieren zahlreiche geographische und meteorologische Faktoren, die die klimatischen Eigenschaften eines Standorts bestimmen.
Atmosphäre: Die Gasschicht um die Erde.
Relief, Kruste, Mantel und Kern
Relief (Landschaftsformen): Berge, Ebenen und Hochebenen.
Die Kruste ist die Schicht, auf der Meere und Kontinente liegen; sie schwimmt auf dem Mantel. Der Mantel besteht aus zähflüssigem bzw. geschmolzenem Gestein. Darunter liegt der Kern; die Schicht unter dem Mantel ist mehr als 4.000 km dick, und die Temperatur schwankt in der Tiefe um etwa 4.500 °C. Die Instabilität der Kruste relativ zum Mantel erklärt Erdbeben.
Die Meere und ihre Bewegungen
Die Meere sind ständig in Bewegung. Diese Bewegungen beeinflussen das Leben im Meer, die Formung der Küsten und das Leben an der Küste.
Ursachen der Meeresbewegungen
- Wirkung des Windes (Wellen)
- Anziehungskraft von Sonne und Mond (Gezeiten)
- Kombinierte Wirkung von Wind und Erdrotation (ozeanische Strömungen)
Arten von Küstenrelief
Verschiedene Arten von Küstenrelief: Buchten und Klippen, steile Küsten, sandige gerade Strände, Ufer von Ebenen, Deltas und Flussmündungen in Küstenebenen, die durch die Wirkung der Flüsse an ihren Mündungen geprägt sind.
Kontinente und Binnenrelief
Kontinente: Arten des Reliefs:
- Ebene: ebene Flächen mit geringer Höhe über dem Meer; z. B. die Ebenen Sibiriens.
- Plateau: ebene Flächen, gegenüber dem Meeresspiegel erhöht; z. B. das Iran-Plateau.
- Gebirge: erhöhte Flächen mit steilen Hängen, je nach Alter des Gebirges; sie bilden Berge und Gebirgsketten, z. B. der Himalaya.
Binnengewässer: Flüsse und Seen
Flüsse: Ströme, die Wasser in einen See oder in einen anderen Fluss ableiten. Ihr Volumen hängt von den Niederschlägen ab. Flüsse sind für menschliche Aktivitäten von wesentlicher Bedeutung.
Seen: Gewässer im Inneren der Kontinente; ihre Zuflüsse stammen oft aus Quellen und Gletscherflüssen.
Spanien: Feuchte und trockene Gebiete
Feuchtes Spanien: Lage an der kantabrischen Küste und in Galicien. Dort herrscht ozeanisches Klima mit milden Temperaturen und ganzjährigem Regen. Dieses Klima begünstigt üppige Vegetation (Eichen- und Buchenwälder sowie natürliche Wiesen). Die Flüsse dieser Gegend entspringen in den Bergen; dadurch sind ihre Verläufe oft relativ kurz, aber wasserreich.
Trockenes Spanien
Trockenes Spanien: Es unterscheidet sich vom feuchten Gebiet durch geringere Niederschläge. Man unterscheidet zwei Bereiche:
Inneres Spanien: Gebiet der zentralen Regionen der Halbinsel, hauptsächlich die Hochebene und das Ebro-Becken sowie angrenzende Gebirgsketten. Das Klima ist kontinental mit heißen Sommern, kalten Wintern und geringen Niederschlägen. Die natürliche Vegetation zeigt zwei Typen: Steineichen- und Korkeichenwälder, Sträucher und andere an Trockenheit angepasste Arten in den flacheren Bereichen des Ebro und der Mesta. Typische Klima-Vegetation findet man in den Gebirgsketten der Pyrenäen, des Iberischen Gebirges oder des Zentralen Systems.