Erfolgsfaktoren für Unternehmer: Kompetenzen und Personal

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Die Merkmale des Unternehmers

Wir können zwischen zwei Gruppen von Eigenschaften unterscheiden: biographische und persönliche Merkmale.

A. Biographische Merkmale

Dies sind Umstände, die den unternehmerischen Prozess unterstützen, oft im Zusammenhang mit Erfahrung oder Ausbildung.

  • Spezialistische Erfahrung: Fachwissen in einem oder mehreren Bereichen kann für die Optimierung eines Produkts oder Verfahrens von Bedeutung sein.
  • Unternehmerische Erfahrung: Unternehmerische Erfahrung aus erster Hand – oder die von Freunden und Verwandten – ist sehr lehrreich, vor allem wenn sie gescheitert ist. Man lernt aus Fehlern oft mehr als aus Erfolgen.
  • Training: Fortbildungsmaßnahmen verbessern nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch persönliche Fähigkeiten wie Kreativität, Verhandlungsbereitschaft oder organisatorische Kapazitäten.

B. Persönliche Merkmale

Technische Fähigkeiten sind ohne eine fundierte Einstellung wertlos. Die relevantesten Einstellungen sind:

  • Initiative: Die Fähigkeit, Menschen oder Ereignisse zu antizipieren. Ein Unternehmer ist ein Mensch der Tat.
  • Arbeitsfähigkeit: Engagement und Ausdauer sind entscheidend, um den Business-Plan zu konsolidieren.
  • Kreativität: Innovative Lösungen sind für das Eindringen in den Markt oder die Anpassung an neue Gegebenheiten essenziell.
  • Verhandlungsbereitschaft: Es ist wichtig, andere zu verstehen und verstanden zu werden, um persönliche Beziehungen optimal zu nutzen.
  • Flexibilität: Die Anpassung des Business-Plans an sich stetig ändernde Gegebenheiten ist unerlässlich.
  • Organisatorische Kapazitäten: Aufgaben, Ressourcen und Zeit effizient zu organisieren, ist wie ein Puzzlespiel, bei dem alle Teile passen müssen.
  • Positiver Geist: Eine umtriebige Person ist selbstbewusst und optimistisch.
  • Leadership: Als Führungskraft muss der Unternehmer sein Team motivieren und befähigen, um Ziele zu erreichen.

2.3. Soziale Fähigkeiten

Jedes Unternehmen muss interagieren. Für den Austausch mit Mitarbeitern, Lieferanten, Kunden und der Gesellschaft sind soziale Kompetenzen erforderlich:

  • A. Teamwork: Es erfordert Vertrauen, Kommunikation und gemeinsames Engagement für ein Ziel. Beispiel: Ein talentiertes Team, das zusammenarbeiten kann, ist wertvoller als eine Ansammlung hochbegabter Einzelgänger.
  • B. Zusammenarbeit: Einigkeit macht stark. Gemeinsame Interessen und feste Interaktionswege sind der erste Schritt zum Erfolg (z. B. durch gemeinsame Werbekampagnen oder Partnerschaften).
  • C. Kommunikation: Um wirksam zu sein, muss sichergestellt werden, dass Informationen beim Empfänger korrekt ankommen. Wer nicht kommunizieren kann, kann keinen Wert generieren.

Soziale Netzwerke: Vernetzung

Beziehungen zu anderen Menschen bilden das Networking. Während früher Kontakte über Tagesordnungen, Kongresse und informelle Treffen gepflegt wurden, hat das „Face-to-Face“ heute durch virtuelle soziale Netzwerke (Online-Networking) an Bedeutung gewonnen.

Die Personalplanung

Der Unternehmer kann seine Tätigkeit alleine beginnen, doch oft geschieht dies mit Partnern. Das Humankapital ist die Basis der Wertschöpfung. Investoren setzen oft lieber auf ein erstklassiges Team mit einer zweitklassigen Idee als umgekehrt.

Der Personalplan umfasst die Rekrutierung, Ausbildung und Verwaltung der Mitglieder einer Organisation.

Schritte zur Entwicklung eines Personalplans:

  1. Bestimmung des Personalbedarfs: Ermittlung der benötigten Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter.
  2. Erstellung des Organigramms: Festlegung der Hierarchien, Verantwortlichkeiten und Unterordnungen.
  3. Funktionsbeschreibung: Definition der Aufgaben und Verantwortlichkeiten für jede Position.
  4. Berufsprofile: Erstellung eines Anforderungsprofils (Einstellungen, Erfahrungen, Wissen), um die perfekte Übereinstimmung zwischen Person und Stelle zu erreichen.
  5. Rekrutierung und Selektion: Festlegung der Kanäle (Jobbörsen, Universitäten, etc.) und des Auswahlverfahrens.
  6. Berechnung der Arbeitskosten: Berücksichtigung von Bruttolohn, Sozialversicherungsbeiträgen (ca. 35 % des Lohns) und Tarifverträgen.
  7. Human Resources Management: Integration, Vergütungspolitik, Beförderungen und Anreize zur Mitarbeiterbindung.

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