Erkenntnistheorie: Platon, Sokrates und die Ideenwelt
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Theory of Knowledge — Erkenntnistheorie
Theory of Knowledge: sokratische Theorie,
die Sinne täuschen uns,
wahre Erkenntnis liegt in Allgemeinen und Universellen; sie muss dauerhaft sein,
stabile Gebilde können die Wissensgrundlage bereitstellen; Essenz versus Aussehen.
Heraklit (Fluss) zu beeinflussen; Sokrates (allgemeine Definition)
Stand des Wissens: SUPERIOR (conocimiento UNIVERSAL) / LOWER (insbesondere conocimiento)
Platonisches Modell: Ideenwelt und sinnliche Welt
| Welt der Ideen | Episteme (wissenschaftlicher Bereich) | Ebenen der Wirklichkeit Ideen und Formen. Gegenstände der Mathematik + | Grad des Wissens Verstand, Vernunft Wissens-Diskurs |
| sensorische Welt | Doxa (z. B. Bewertungen) | Reale Objekte: Kopien Kopien von Kopien Bilder / Schatten | Glaube Phantasie |
* Doxa zu intensivieren, Episteme durch Bildung etc.
Bezug: IDEENWELT = getrennte Welt von der physischen Welt, nur zugänglich für die Intelligenz; kann die Idee des Guten enthalten. Die sensible Welt ist im Wandel, ein schwacher Abglanz der ewigen Ideen.
* Alles Geschaffene wurde durch gute Erziehung geformt: der Philosoph; Religionsmythos = Licht, Welt der Ideen vs. sinnlich erfahrbare Welt.
Die Idee oder Form: Charakter. ETERNA = zeitlos, bleiben ewig.
Nur: Jeder Begriff entspricht einem Einzelnen.
Homogen: Dinge sind aus Teilen zusammengesetzt.
Identität: Beständigkeit und Wandel.
- Kenntnis der Ideen kann uns zur Wahrheit führen, auch im Hinblick auf Einzelpersonen.
Erkenntnis und Kleinschreibung: Die Welt des Wissens hängt von der Welt der Ideen ab.
Das Verhältnis zwischen Ideen ist die Teilnahme (Partizipation).
- Die Dinge sind Teil unvollkommener Vorstellungen; sie sind kein vollständiger Teil der Idee, sondern Teile des Phänomens.
Ursprung: Sokrates und allgemeine Definitionen
URSPRUNG: Sokrates zielte darauf ab, einen Platz für allgemeine Definitionen zu schaffen; er brachte die moralische und metaphysische Ebene ins Gespräch und gab ihnen einen Platz in der Welt der Ideen.
Wie ist es möglich, die Ideen zu erkennen: Unsterblichkeit der Seele und Anamnesis — Wissen als Erinnerung.
Unsterblichkeit der Seele und Dualismus
Unsterblichkeit der Seele — ist eine grundlegende Idee. Sie akzeptiert die Präexistenz der Seele.
- Der Mensch ist eine Dualität: Körper (Sinneswelt) und Seele (Welt der Ideen / Anschauungen).
- Die Seele ist der Anfang der Erkenntnis; die Seele ist bedeutungsvoll, da sie ein Grundsatz der Argumentation ist.
„Seelen = ewig, unsterblich, individuell“
- Mythos der Trolley = Fahrer = Richtwert; Schimmel = Geist = schwarzes Pferd (Wille).
Aspekte der Seele: Weise (erreicht die Welt der Ideen und ist unsterblich; vernünftig; intellektuelle Funktion).
Passional: (in der sinnlichen Welt verankert und sterblich; befindet sich in Triebaufgaben; Energie der Werte).
Concupiscible (Begehrliche): (in der sinnlichen Welt verankert und sterblich; befindet sich im Begehren; Funktionen des Begehrens).
* Leidenschaft und Begehrlichkeit werden von den Weisen geregelt.
Tugenden und Seelenteilung
Jede dieser Teile ist durch Tugenden geregelt:
- 1 = Weisheit
- 2 = Tapferkeit / Mut
- 3 = Mäßigung
- 4 = Gerechtigkeit (Gleichgewicht zwischen den drei)
Was passiert, wenn die Seele den Körper verlässt: Nach der Zeit des Königs Minos wurden Seelen mit einem höheren Grad der Reinigung in die Welt der Ideen aufgenommen (Glück links).
Die Reinigung leitet ein, ob die Seele in einen anderen Körper wieder aufgenommen werden soll.
Im Hades erscheinen Regionen, durch die die Seelen gehen; durch den Fluss vergessen sie ihr früheres Leben.
Erinnerung / Wissen als Anamnesis
Erinnerung oder Wissen als Anamnesis — Kein Wissen kommt aus dem Nichts, sondern durch die Erinnerung an die Welt der Ideen.
Wissen bedeutet, nahe an der Welt der Ideen zu sein.
- Betongegenstände dienen als Auslöser der Erinnerung.
„Um die Welt der Ideen zu erreichen, benötigen wir gute Ideen und Methoden, um Wissen zu erlangen.“
Die Lehrmethode ist sokratisch: Fragend-lehrendes Verfahren (Fragen und Antworten); sie geht von Eros (Liebe) und Thanatos (Tod) aus.
Eros und das Streben nach dem Guten
EROS: ermöglicht Bewegung. Dieses Gefühl verpflichtet den ganzen Menschen: Intelligenz, Entschlossenheit und vor allem Liebe über das Scheitern.
GUTES: ist das Ziel. Es bestimmt, welche Vorstellung von Freude und Intelligenz gut ist. Schönheit ist durch Eros möglich.