Ernährung bei Immunschwäche und HIV: Ziele und Praxis

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Ziele zur Infektionsprävention bei Immunschwäche

Die Ziele bestehen darin, das Risiko von Parkinson-assoziierten, bakteriellen und Pilzinfektionen bei immungeschwächten Personen zu reduzieren. Es werden Verfahren zur Verringerung der Keimanlage (einschließlich Antibiotika) eingesetzt, um zu vermeiden, dass Lebensmittel Hefe oder bestimmte Bakterien enthalten. Eine Überwachung des Umgangs mit Lebensmitteln und deren Vorbereitung ist zwingend erforderlich.

Verbotene Praktiken und Lebensmittel

1. Verbotene Praktiken: Vermeiden Sie Käse (sofern aus Rohmilch hergestellt), rohes Gemüse sowie ungeschältes frisches Obst (wie Trauben, Kirschen etc.). Sie können jedoch gewaschene und geschälte frische Früchte oder Fruchtsäfte konsumieren. In Restaurants sollten Sie Saucen (Salses) meiden.

Sicherer Umgang mit Lebensmitteln

2. Handhabung: Vermeiden Sie Fehler bei der Zubereitung von Suppen und waschen Sie sich stets gründlich die Hände. Das Auftauen von Speisen sollte im Kühlschrank oder in der Mikrowelle erfolgen. Achten Sie darauf, dass Lebensmittel nicht bei kritischen Temperaturen gelagert werden. Speichern Sie Reste korrekt (mit Deckel im Kühlschrank lagern oder schnell einfrieren). Falls Umschläge (geöffnete Packungen) vorhanden sind, sollten diese in jedem Fall nicht länger als zwei Tage im Kühlschrank (Nevera) aufbewahrt werden.

Ernährungsziele bei HIV und AIDS

HIV-Ziele: Diese Maßnahmen werden eingesetzt, um einen Gewichtsverlust oder Auszehrung zu verhindern und eine geeignete Menge an Nährstoffen sicherzustellen. Bei asymptomatischen Patienten, die in den letzten 6 Monaten 10 % ihres Gewichts verloren haben, ist eine aggressive Intervention erforderlich. Ein gesunder Lebensstil wird empfohlen.

Verfahren 1: Kalorien- und Proteindiät

Kalorien-Diät: Die Berechnung erfolgt nach der Formel (HB x Aktivitätsfaktor x Infektionsfaktor) + 500 oder alternativ:

  • 30–35 kcal/kg Standardgewicht (bei HIV)
  • 40–45 kcal/kg Standardgewicht (falls AIDS)

Hyperproteine Diät (Eiweißreich):

  • 0,8 bis 1,5 g/kg normales/gesundes Gewicht (bei HIV)
  • 2 bis 2,5 g/kg normales/gesundes Gewicht (bei AIDS)

Die Ernährung sollte reich an Fisch sein (dies hemmt den Tumor-Nekrose-Faktor) und relativ fettarm (30–35 % der Gesamtkalorien). Sie sollte einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (AGP), Omega-3 (EPA und DHA) und anderen essenziellen Fettsäuren (AGE) aufweisen.

Mikronährstoffe und Supplementierung

Es ist ratsam, die empfohlene Tagesdosis (RD) zu verdoppeln oder zu verdreifachen: insbesondere für Zink (Zn) und Selen (Se). Auch Kupfer (Cu), Vitamin E, Vitamin B12, Beta-Carotin, Vitamin A, B1 und B6 sind wichtig. Bei Bedarf kann die Ernährung durch enterale Nahrung ergänzt werden (mit Immunmodulatoren wie Arginin, Omega-3 und Vitamin E), sofern keine Laktoseintoleranz vorliegt.

Symptommanagement und Lebensstil

Diätetische Änderungen sind angezeigt bei: Anorexie, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen, verändertem Geschmacksempfinden sowie Veränderungen der Mund- und Speiseröhrenschleimhaut (esofàgiques).

Allgemeine Empfehlungen

2. Moderate körperliche Betätigung: Achten Sie auf ausreichend Schlaf (8 Stunden). Schlusswort: Kein Tabak (NOtabac), kein Alkohol (vor allem bei bestehender Hepatitis B oder C) und keine Drogen.

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