Erzählkunst der 1950er: Cunqueiro, Blanco-Amor, Ánxel

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Die Erzählung in den 1950er Jahren

Nach dem Schweigen, das als obligatorischer Schritt unmittelbar nach dem Krieg angesehen wurde, erschien 1951 der erste Roman der Nachkriegszeit: Die Menschen in der Barriere.

In den 1950er Jahren begann mit dem Herausgeber Galaxia die Wiederbelebung der Erzähltradition durch drei führende Autoren: Álvaro Cunqueiro, Eduardo Blanco Amor und Ánxel Bellows.

Álvaro Cunqueiro

Geboren 1911 in Mondoñedo. Er studierte Philosophie und Literatur in Santiago, war dem Galizismus verbunden und wurde als Dichter bekannt. Nach dem Krieg stand er dem politischen Klima des Franco-Regimes gegenüber; 1947 und 1950 kehrte er nach Mondoñedo zurück und schloss sich dem kulturellen Projekt Galaxia an.

Sein Werk umfasst Lyrik, Erzählung und Theater. In Galicien kultivierte Cunqueiro sowohl den Roman als auch die Erzählung; im romanesken Genre hinterließ er drei wichtige Werke. Diese Werke erneuern Figuren und literarische Mythen, die Cunqueiro auf originelle Weise adaptiert. Cunqueiro veröffentlichte drei Bücher mit Kurzgeschichten, die ein Porträt zentraler Figuren zeichnen, die mit der populären mündlichen Tradition der galicischen Kultur verbunden sind. Wie stets in seinem Werk mischt er das Reale und das Wunderbare.

Eduardo Blanco Amor

Geboren 1897 in Ourense. Schon in jungen Jahren widmete er sich dem Journalismus und emigrierte 1919 nach Buenos Aires, wo er mit der Kulturbewegung des Nationalismus in Verbindung stand. Er kehrte nach Madrid zurück und kam dort in Kontakt mit Federico García Lorca und anderen Schriftstellern der Generación del 27.

In der Nachkriegszeit lebte er hauptsächlich in Argentinien, wo er umfangreiche kulturelle Arbeit leistete, und stand im Austausch mit Städten wie São Paulo; dort veröffentlichte er einen Großteil seines Werkes. Als Dichter wandte er sich auch dem Theater zu und gilt vor allem als einer der besten Erzähler der zeitgenössischen galicischen Literatur. Seine Prosa gehört zum Strom des kritischen Realismus und der sozialen Literatur.

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