Europa nach dem Ersten Weltkrieg und die Russische Revolution

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Neuordnung Europas

Frankreich gewinnt Elsaß-Lothringen zurück. Die österreichisch-ungarischen und türkischen Reiche zerfallen, wodurch neue Länder wie Österreich, Ungarn, Jugoslawien und die Tschechoslowakei entstehen.

Russische Revolution: Hauptphasen

  • Revolution von 1905: Proteste von Arbeitern, Bauern und Soldaten gegen ihre Lebensbedingungen, die vom Regime gewaltsam unterdrückt wurden (z. B. „Blutsonntag“ in St. Petersburg, Massaker von Odessa, Aufstand auf dem Schlachtschiff Potemkin).
  • Generalstreiks ab 1905: Diese führten zu einer Reihe von Reformen, die die Bevölkerung jedoch nicht zufriedenstellten.
  • Erster Weltkrieg: Russlands Eintritt an der Seite von England und Frankreich führte zu enormen menschlichen und wirtschaftlichen Verlusten, was die revolutionäre Bewegung weiter stärkte.
  • Februarrevolution 1917: Gründung der Sowjets (Räte von Arbeitern, Bauern und Soldaten), die ein Ende des Krieges, Landverteilung und Arbeiterkontrolle in den Fabriken forderten. Zar Nikolaus II. trat zurück; es wurde eine provisorische Regierung unter sozialdemokratischer Führung (Menschewiki) gebildet.
  • Oktoberrevolution 1917: Die Bolschewiki (unter der Führung von Wladimir Iljitsch Lenin) übernahmen die Macht und errichteten eine sozialistische Republik.
  • Bürgerkrieg (1918–1920): Konflikt zwischen den revolutionären Parteien, bei dem die Menschewiki von westlichen Mächten unterstützt wurden.
  • Sieg der Bolschewiki: Radikalisierung des Prozesses und Gründung der UdSSR (Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken) im Jahr 1922, die alle Gebiete des ehemaligen Reiches umfasste. Es wurde eine Verfassung verkündet, die folgende Kernpunkte enthielt:
    • 1. Sozialisierung der Produktionsmittel.
    • 2. Vergemeinschaftung des Bodens.
    • 3. Abschaffung des Privateigentums.
    • 4. Staatliche Kontrolle der Wirtschaft (organisiert durch Fünfjahrespläne).

Europa in der Zwischenkriegszeit (1919–1939)

Ursachen für den Aufstieg autoritärer Regime (Faschismus)

  1. Ausbreitung der russischen revolutionären Ideologie in Europa durch die Gründung der Dritten Internationalen (Komintern).
  2. Weltwirtschaftskrise von 1929 (Börsencrash an der Wall Street), die sich unmittelbar auf Europa auswirkte.

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