Europäische Geschichte: Von Karl dem Großen zur Renaissance

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Karl der Große

Karl, der Sohn von Pippin und Bertrada, folgte der Politik seines Vaters, um erfolgreich zu sein und die Macht des Christentums zu jeder Zeit zu fördern. Er glaubte, von Gott berufen zu sein, den christlichen Glauben weltweit zu verbreiten.

Das Morgenländische Schisma

Das Jahr 1054 markiert die Trennung zwischen den Ostkirchen und den westlichen Kirchen. In Wirklichkeit waren die eigentlichen Ursachen der Trennung die Spannungen zwischen den Patriarchen des Ostens und dem Bischof von Rom.

Das Abendländische Schisma

Im Jahr 1377 kehrte Papst Gregor XI. nach Rom zurück und starb dort kurz darauf. Die Kardinäle wählten Urban VI. zum Papst, doch eine Gruppe französischer Kardinäle wählte Clemens VII. Beide Päpste exkommunizierten sich gegenseitig, wodurch das westliche Christentum zwischen dem Gehorsam gegenüber dem einen oder dem anderen Papst gespalten wurde. Jahre später setzte das Konzil von Konstanz alle drei Päpste ab und wählte Martin V. als einzigen Papst.

Die Epoche der Romanik

Geburt

Romanische Sprachen, charakteristisch für jeden Ort mit identischen lateinischen Wurzeln, halfen beim Wiederaufleben der europäischen Kultur und beendeten die Unsicherheit des Römischen Reiches.

Merkmale

In jeder neuen christlichen Bevölkerung wurden Tempel als Orte der Wiedervereinigung und Feiern gebaut. Nach Spanien kam dieser Stil durch den Jakobsweg. Die Anzahl der Fenster war wesentlich für die Bereitstellung eines hellen, wenn auch etwas schmalen Innenraums. Die Veranda war voller Symbole, um die Gläubigen vor dem Betreten des Tempels zu begrüßen. Abhängig vom wirtschaftlichen Potenzial und der Meisterschaft des Bildhauers konnten die kleinen, hieratischen Figuren die Geschichten der Bibel erzählen.

Die Gotik

Die Gotik entstand in Nordfrankreich in der Mitte des 12. Jahrhunderts in einem städtischen Umfeld, das durch die Entstehung von Universitäten und das Bürgertum geprägt war, was die wirtschaftlichen Verhältnisse veränderte. Die dicken Mauern der Romanik konnten die breiten Dächer nicht halten, weshalb der gotische Stil eine einzigartige Alternative bot.

Merkmale

Die Gotik errichtete hauptsächlich Kathedralen. Strebepfeiler und hohe Säulen dienten dazu, die hohen Decken und Gewölbe nachhaltig zu stützen. In der Skulptur und Malerei nahmen die Figuren mehr Realismus an und waren stärker von natürlichen Konturen geprägt als in der Romanik.

Gregorianischer Choral

Im Jahr 600 hatte Papst Gregor I. die Idee, die Hymnen zu sammeln, die die frühen Christen bei Feierlichkeiten in den Katakomben von Rom sangen. Nach diesem Papst erhielt der Gesang den Namen „Gregorianischer Choral“. Der Gregorianische Choral ist ein Gesang ohne Instrumentierung. Der Text ist in Latein verfasst und stammt in der Regel aus den Psalmen, Evangelien und anonymen Kompositionen. Es wird eine einzelne Note zur Zeit gesungen, ohne mehrstimmige Begleitung. Er wird mit Hingabe gesungen, um Gott durch die Texte und die musikalische Harmonie näher zu kommen. Diese Form des Gebets wird im sogenannten Stundengebet verwendet, bei dem sich die Menschen zu Matutin, Laudes und Vesper versammeln, um betend zu singen.

Renaissance

Der Name Renaissance sagt alles: Dieser Trend ist mit der Rückkehr zur klassischen griechisch-römischen Kultur verbunden. Sie begann im 15. Jahrhundert und dauerte bis ins 16. Jahrhundert. Sie unterteilt sich in zwei Phasen:

  • Quattrocento: Entwicklung vor allem in Italien.
  • Cinquecento: Dauerte bis in die dreißiger Jahre des 16. Jahrhunderts, als die Wiedergeburt in den Manierismus überging.

Der Wind der Renaissance betrifft sowohl die bildende Kunst als auch Literatur und Wissenschaft. Die Renaissance-Architektur hat von Anfang an einen klaren weltlichen Charakter, während die großen Kathedralen Europas noch in den alten Stilen verharrten.

Humanismus

Der Humanismus kam im 14. Jahrhundert auf und brachte eine andere Art, die Welt zu sehen: ein besseres Verständnis des Universums und eine neue Vision der Rolle des Menschen, der in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und der Bewunderung rückte. Der Humanismus führte zu spirituellen Veränderungen. Während das Mittelalter Gott ins Zentrum stellte, brachte der Humanismus wieder Hoffnung.

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