Evolution der Wirbeltiere: Vom Mesozoikum bis zum Menschen
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Die Entwicklung der Wirbeltiere
- Die ersten Wirbeltiere waren Fische, gefolgt von Amphibien und Reptilien.
- Das Massensterben im Perm war die größte Auslöschung in der Erdgeschichte, vermutlich ausgelöst durch einen großen Meteoriteneinschlag.
Das Mesozoikum (vor 250 bis 65 Millionen Jahren)
Das Mesozoikum war geprägt von großen evolutionären Veränderungen:
- Ammoniten: Reptilien erreichten ihre maximale Entwicklung und Diversifizierung.
- Es entstanden die ersten Säugetiere, Vögel und Blütenpflanzen.
Die Herrschaft der Dinosaurier
Reptilien erlebten im Mesozoikum eine dramatische Diversifizierung und besiedelten verschiedene Lebensräume an Land und im Wasser. Während einige, wie die Flugsaurier, den Luftraum eroberten und Ichthyosaurier das Wasser besiedelten, waren die meisten Dinosaurier terrestrisch.
Das Känozoikum: Die letzten 65 Millionen Jahre
Das Känozoikum unterteilt sich in zwei Perioden: Tertiär und Quartär.
Wichtige Meilensteine
- Diversifizierung von Säugetieren, Vögeln und Blütenpflanzen.
- Entstehung großer Gebirgszüge.
- Erscheinen der Hominiden.
Die Vorfahren der Hominiden
Der Mensch gehört zur Ordnung der Primaten, zu der auch die großen Menschenaffen zählen. Primaten erschienen zu Beginn des Känozoikums (vor etwa 60 Millionen Jahren).
Evolution der Hominiden-Fossilien
- Australopithecus: Die ältesten Hominiden-Funde sind etwa 4,5 Millionen Jahre alt. Sie waren etwa 1 bis 1,5 m groß, hatten ein Gehirnvolumen von 400 bis 500 ml und starben vor etwa 2 Millionen Jahren aus.
- Homo habilis: Die ersten Fossilien der Gattung Homo (vor 2,5 Millionen Jahren). Sie ähnelten dem Australopithecus, besaßen jedoch ein größeres Gehirnvolumen.
- Homo antecessor: Gefunden in der Sierra de Atapuerca, einer der wichtigsten Fundstätten in Europa. Die Fossilien sind etwa 800.000 bis 1.200.000 Jahre alt.
Homo antecessor entwickelte sich weiter und brachte zwei moderne Hominiden hervor: Homo neanderthalensis und Homo sapiens.