Extremsportarten und Abenteuer: Klettern, Orientierungslauf und Sicherheit

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Extremsportarten und Abenteuer in der Natur

Aktivitäten in ländlichen Gebieten, insbesondere Extremsportarten, sind für viele Menschen eine wichtige Quelle für neue Erfahrungen und Sensationen. Das implizite Risiko in jeder Sportart erhöht die Unsicherheit der Umgebung und die Möglichkeit unvorhergesehener Ereignisse.

Die Vielfalt der Extremsportarten

  • Im Wasser: Rafting (mit dem Boot oder Abstieg), Canyoning.
  • Auf der Erde: Höhlenforschung.
  • In der Luft: Bungee-Jumping, Paragliding und das Meer.

Orientierungslauf: Navigation im Gelände

Der Orientierungslauf (Orientierungswettkampf) hat das Ziel, eine vorgegebene Route schneller als die Konkurrenz zu absolvieren. Hierfür muss man eine Karte und einen Kompass verwenden, um sich im Gelände zu orientieren.

Ausrüstung und Grundlagen des Orientierungslaufs

Materialien

  • Die Karte
  • Der Kompass
  • Die Informationen (Postenbeschreibung)

Die Karte

Die Karte ist eine grafische Darstellung des Geländes, die den Abstand zwischen existierenden Wegen zeigt. Die Hauptindikatoren sind der Maßstab und die Höhenlinien (Niveaukurven). Die Daten werden beispielsweise als 1:20.000 ausgedrückt, was bedeutet, dass 1 cm auf der Karte 20.000 cm in der Realität entspricht.

Der Kompass

Der Kompass ist ein scheibenförmiges Instrument mit einer frei drehbaren, magnetisierten Nadel, die nach Norden (N) zeigt. Um ihn zu verwenden, muss man die Nordrichtung des Kompasses mit der Nordrichtung der Karte in Übereinstimmung bringen. Danach muss die Gradskala so gedreht werden, dass sie mit der Nadel auf 0 zusammenfällt.

Die Postenbeschreibung (Zusammenfassung der Informationen)

Sie wird verwendet, um die wichtigsten Punkte zu finden, wenn man den auf der Karte markierten Kontrollpunkt erreicht.

Regeln des Orientierungslaufs

  • Dauer: Minimal. Ziel ist es, den Kurs in kürzester Zeit zu absolvieren.
  • Teilnehmer: Die Teilnahme ist in der Regel individuell, in einigen Fällen ist jedoch auch eine Teilnahme zu zweit möglich.
  • Wertung: Der Spieler mit der niedrigsten Zeit ist der Gewinner.
  • Regelverstöße (Fouls): Es ist nicht erlaubt, Kontrollpunkte während der Strecke auszulassen. Man muss die entsprechende Zelle auf der Kontrollkarte abstempeln.

Klettern und Abseilen: Techniken und Sicherheit

Klettern ist eine Sportart, bei der verschiedene Techniken angewendet werden, um Berge, Felsen oder künstliche Kletterwände (Rocódromos) zu besteigen und abzusteigen.

Ausrüstung beim Klettern

Das benötigte Material umfasst: Seil, Karabiner (Mosquetons), Expressschlingen, Kletterschuhe (Katzenfüße), Bandschlingen, Gurte und Helm. Beim Klettern ist technische Stärke wichtig, um Stabilität und Gleichgewicht auf jeder Seite des Körpers zu gewährleisten.

Klettertechnik und Grundregeln

Der Aufstieg erfolgt durch das Nutzen von Griffen und Rissen, wobei Hände und Füße zur Fortbewegung und zum Ausruhen eingesetzt werden. Wandreliefs können als Stützpunkte genutzt werden.

Die Grundregeln zum Klettern

  1. Die Drei-Punkte-Regel: Wenn man mit einem Fuß oder einer Hand vorankommt, müssen immer drei der vier Gliedmaßen Kontakt zur Wand haben (drei Punkte der Unterstützung).
  2. Der Körperschwerpunkt sollte so weit wie möglich über der Unterstützungsfläche gehalten werden.
  3. Alle Bewegungen sollten kontrolliert und reversibel sein.

Sicherung (Garantie)

Die Sicherung ist eine wesentliche Technik, um Verletzungen beim Klettern zu vermeiden. Die sichernde Person (Sicherer) nimmt das Seil auf, das durch ein Sicherungsgerät, das mittels Karabiner und Gurt am Körper befestigt ist, läuft. Das Seil muss immer leicht gespannt gehalten werden.

Abseilen (Rappel)

Dies ist eine Technik, um schnell und sicher abzusteigen. Die Mitte des Seils wird durch einen Sicherungsring geführt, der am Felsen befestigt ist. Anschließend werden beide Enden des Seils hinuntergeworfen. Man vergewissert sich, dass das Seil vollständig ausgelegt ist, führt es durch das Abseilgerät (Descender) und beginnt den Abstieg, wobei man im rechten Winkel zur Wand geht.

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