Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen im Überblick
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Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen
- Eigenkapital: Besteht aus der Aufnahme neuer Partner oder zusätzlichen Beiträgen der bestehenden Partner.
- Eigenfinanzierung: Konstituiert sich aus Abschreibungen und Gewinnen, die nicht an die Eigentümer ausgeschüttet werden.
- Stipendien und Subventionen: Hierbei handelt es sich um staatliche oder öffentliche Unterstützungen (EU, Staat, autonome Gemeinschaften, lokale Behörden), die die Produktion von Ressourcen erleichtern. Dazu gehören finanzielle Zuschüsse, Steuervergünstigungen, Prämien oder die Abtretung von Immobilien und Grundstücken.
Fremdkapital
Ressourcen, für die das Unternehmen Zinsen zahlen muss und die zurückgezahlt werden müssen. Man unterscheidet zwischen langfristigen und kurzfristigen Verbindlichkeiten.
Langfristige Finanzierung
- Darlehen: Vertrag, bei dem eine Person oder Einrichtung einen Geldbetrag unter der Bedingung erhält, diesen zu festgelegten Konditionen zurückzuzahlen.
- Leasing-Vertrag: Ein Vorgang, bei dem ein Unternehmen ein Wirtschaftsgut erwirbt und es an eine Firma vermietet, die im Austausch monatliche Raten zahlt.
- Anleihen: Festverzinsliche Wertpapiere, die dem Besitzer das Recht auf Zinszahlungen und die Rückzahlung des Kapitals geben.
Kurzfristige Finanzierung
- Lieferantenkredit: Zahlungsziel, das dem Unternehmen von seinen Lieferanten eingeräumt wird.
- Factoring: Vertrag, bei dem ein Unternehmen Forderungen gegenüber Kunden an einen Dritten (Faktor) abtritt, um sofortige Liquidität zu erhalten.
- Wechseldiskontierung: Ein Vorgang, bei dem der Inhaber einen Wechsel an einen Dritten überträgt, um den Betrag vorzeitig zu erhalten.
- Bankkredit: Ein Kreditgeber stellt einem Kunden Geld zur Verfügung, wobei Zinsen nur auf die tatsächlich in Anspruch genommenen Beträge anfallen.