Finanzwesen: Institutionen, Märkte und Geldmenge

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Finanzwesen: Eine Übersicht

Finanzwesen: Eine Reihe von Institutionen, die Ressourcen zwischen den Antragstellern und Anbietern von Finanzdienstleistungen vermitteln.

Aktiva

Aktiva: Jegliches Eigentum mit einem Marktwert, das echte finanzielle Werte darstellt. Aktiva können physisch oder finanziell sein. Eigentumstitel sind zur Vermietung geeignet.

Finanzintermediäre

Vermittelnde Banken: Hauptsächlich Banken und Sparkassen, die befugt sind, Geld zu schöpfen.

Nichtbanken-Broker: Versicherungen, Leasing-Agenturen und Factoring-Gesellschaften. Sie sind nicht befugt, Geld zu schöpfen.

Ziele des Finanzwesens

  • Förderung der privaten Spartätigkeit.
  • Effiziente Verteilung der verfügbaren finanziellen Mittel auf die Bedürfnisse der Wirtschaft, seien es Einzelpersonen, Unternehmen oder öffentliche Verwaltungen.

Funktionen des Finanzwesens

  1. Kapitalbeschaffung: Erfassung von Ressourcen durch Spar-, Giro- und Einlagenkonten.
  2. Kreditvergabe: Vergabe von Krediten.
  3. Zusätzliche Dienstleistungen: Beleihung oder Kreditkarten, Debitkarten, Überweisungen, Abgabe einer Einkommensteuererklärung.

Sonstige Finanzintermediäre

  • a) Versicherungsunternehmen
  • b) Investmentfonds oder Pensionsfonds
  • c) Leasing-Institutionen, die eine spezielle Art der Vermietung von beweglichen oder unbeweglichen Vermögenswerten anbieten, mit der Möglichkeit des Kaufs nach Ablauf der Frist. Die Immobilie kann erworben, erneuert oder an den Leasinggeber zurückgegeben werden (ähnlich einer Miete).
  • e) Factoring-Institute: Verantwortlich für das Einziehen von Wechseln, Solawechseln usw. bei säumigen Zahlern.
  • f) Kreditgarantiegemeinschaften

Geldmenge

Geldmenge: Die Menge an Geld, die Wirtschaftssubjekten in einer bestimmten Volkswirtschaft zur Verfügung steht.

Zusammensetzung:

  • M1: Banknoten und Münzen in bar + Geld auf Girokonten.
  • M2: M1 + Geld auf Sparkonten.
  • M3: M2 + Termingeld.
  • ALP (Liquiditätsaggregate): M3 + (Aktien, Schatzbriefe, Staatsanleihen).

Preisinflation

Preisinflation: Anstieg des allgemeinen Preisniveaus von Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum.

Zinsen

Zinsen: Die Zinsen variieren je nach:

  • a) Risiko: Steigendes Risiko erhöht die Zinsen, und umgekehrt.
  • b) Laufzeit: Längere Laufzeiten erhöhen die Zinsen.
  • c) Liquidität: Kurzfristige Einlagen senken die Zinsen, langfristige Einlagen erhöhen die Zinsen.

APR (Effektiver Jahreszins)

APR: Ein Indikator für Kredite, der die Rentabilität der Produkte oder das vollständige Zinsniveau misst und mehr Informationen bietet als traditionell angeboten.

Der Geldmarkt

Der Geldmarkt: Ein Markt, auf dem Finanzprodukte mit geringem Risiko aufgrund hoher Liquidität und kurzfristiger Fälligkeit im Großhandel gehandelt werden.

Die Kapitalmärkte

Die Kapitalmärkte: Hier werden finanzielle Vermögenswerte mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr gehandelt.

Arten:

  • a) Primärmarkt: Hier wird ein Wertpapier zum ersten Mal gehandelt.
  • b) Sekundärmarkt: Befasst sich mit dem Verkauf von bereits ausgegebenen Wertpapieren (z.B. Börse).

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