Die Folgen von Konflikten: Positive und Negative Auswirkungen

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Konsequenzen von Konflikten

Konflikte erzeugen Konsequenzen für die Organisation und die beteiligten Menschen. Diese Auswirkungen können positiv/konstruktiv oder negativ/destruktiv sein.

Negative Folgen (Destruktive Konflikte)

  • Schwächung der Teilnehmer.
  • Sie können das System, in dem sie vorkommen, destabilisieren.
  • Führen zu starken Verzerrungen der Realität.
  • Stimulieren Emotionen statt Vernunft.
  • Störung des normalen Funktionierens der Organisation.
  • Ablenkung von den organisatorischen Zielen.
  • Einschränkung des Betriebs der Organisation.
  • Verursachen Gefühle von Frustration, Wut und Angst.
  • Erhöhter Gruppendruck (negative Kohäsion – enger Zusammenhalt).
  • Umlenkung von Energie und Verschwendung von Aufwand.
  • Spannung und innere Reibung.
  • Misserfolg oder Verzögerungen bei der Erreichung organisatorischer Ziele.

Positive Auswirkungen (Konstruktive Konfliktbearbeitung)

  • Stimuliert die kritische Analyse.
  • Der Konflikt motiviert, regt an und aktiviert die Menschen.
  • Er ist ein Vorläufer großer Veränderungen.
  • Gelegentlich reinigt er die Atmosphäre der Organisation (deckt versteckte Probleme auf).
  • Konzentriert die Aufmerksamkeit auf Probleme.
  • Fördert die Zusammenarbeit.
  • Die Lösung führt zu besseren Beiträgen und Ergebnissen.
  • Prüft die Machtstrukturen innerhalb der Organisation.
  • Ermutigt Innovationsfähigkeit.
  • Vermittelt die Mechanismen der Konfliktlösung.

Psychosoziale Faktoren im Konflikt

Wahrgenommene Realität oder Irrealität

Eine große Mehrheit der Konflikte wird als real wahrgenommen, auch wenn sie es nicht sind. Wahrnehmen ist der Prozess, durch den ein Individuum sich der Welt um sich herum bewusst wird. Es muss anerkannt werden, dass die Wahrnehmung von der Realität abweichen kann.

Bei unserer täglichen Beobachtung der Realität physischer Objekte können Fehler in unserer Wahrnehmung auftreten. Das Gleiche kann bei abstrakten Situationen passieren. Bezüglich der Realität oder Irrealität können wir daher die folgenden Wahrnehmungsphänomene beobachten:

Beständigkeit des Bildes (Constancia de la Imagen)

Das einmal gebildete Bild einer Person oder Gruppe hat einen starken Widerstand gegen Veränderungen. Dies wird deutlich, weil der erste Eindruck zählt (z. B. Liebe auf den ersten Blick).

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