Forstwirtschaft in Chile: Förderung und Regulierung
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Forstwirtschaft und Aufforstung in Chile
Artikel 1: Zielsetzung des Gesetzes
Das Gesetz soll die Forstwirtschaft in Waldböden regeln und die Aufforstung fördern, insbesondere durch kleine Waldbesitzer. Es zielt darauf ab, die Oxidation zu verhindern und den Schutz sowie die Wiederherstellung der Böden des Landes zu gewährleisten.
Kosten und Subventionen in der Forstwirtschaft
Folgende Kosten und Maßnahmen werden im Gesetz berücksichtigt:
- a. Beschneiden und Ausdünnen
- b. Professionelle Beratung
- c. Erwerb von Pflanzenschutzmitteln
- d. Arbeitsschutz
- e. Gründung der Plantage
- f. Vorbereitung und Abgrenzung der Flächen
Definition: Kleiner Waldbesitzer
Ein kleiner Waldbesitzer ist ein Kleinbauer, der ein oder mehrere Landhäuser besitzt, mit einer Fläche von nicht mehr als 12 Hektar bewässertem Grund, entsprechend der Gleichwertigkeit nach Bereichen. Richtig
Übertragung von Subventionen
Gemäß Artikel 16, DL 701, kann der Eigentümer, der Empfänger der staatlichen Subventionen ist, diese durch eine öffentliche oder private Urkunde, die vor einem Notar unterzeichnet wurde, übertragen. Die Subventionen können dann von einer anderen Person als dem Eigentümer in Anspruch genommen werden, wenn die Übertragungsurkunde vorgelegt wird. Dies ermöglicht es, die Subventionen als Sicherheit für die Vergabe von Anleihen zur Finanzierung der bezuschussten Aktivitäten zu verwenden.
Definitionen: Aufforstung und Wiederaufforstung
Aufforstung: Die Anpflanzung von Baum- oder Straucharten auf Flächen, die keine oder nur eine geringe Vegetation aufweisen, die nicht bewirtschaftet werden kann. Ziel ist die Schaffung einer Baum- oder Strauchmasse zur Erhaltung, zum Schutz oder zur Produktion.
Wiederaufforstung: Die Wiederansiedlung von Baum- und Straucharten durch Aussaat, Pflanzung oder natürliche Regeneration auf Flächen, die mit Wald bedeckt waren und nach dem 28. Oktober 1974 abgeholzt wurden.
Fristen für die Wiederaufforstung
Der Bewirtschaftungsplan sollte die Durchführung aller Arbeiten zur Wiederaufforstung innerhalb einer Frist von nicht mehr als 2 Jahren vorsehen.
Wiederaufnahme in das Fördersystem
Jedes Feld, das die Vorteile des Aufforstungsbonus während der Laufzeit des ehemaligen Dekrets 701 von 1974 in Anspruch genommen hat, kann nicht wieder in das Fördersystem aufgenommen werden. Falsch
Verteilung der Holzproduktion in Chile
Zellstoff: 33%; Formteile: 10%; Schnittholz: 23%; Verarbeitetes Holz: 7%; Platten: 7%; Sonstiges: 20%.
Aufforstungspotenzial in Chile
In Chile gibt es rund 4 Millionen Hektar erodierter Flächen, die durch Waldplantagen mit schnell wachsenden Arten aufgeforstet werden könnten. Richtig
Staatliche Subventionen für Aufforstung
Der chilenische Staat subventionierte im Zeitraum von 25 Jahren, beginnend am 1. Januar 1996, einmalig für jede Fläche einen Prozentsatz der Nettokosten, die dem Inhaber der in Artikel 15 des Gesetzes Nr. 701 beschriebenen Tätigkeiten entstanden sind. Falsch
Schutz und Verbesserung der heimischen Wälder
Artikel 1: Das Gesetz zielt auf den Schutz, die Verwertung und die Verbesserung der heimischen Wälder ab, um die forstwirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit zu gewährleisten.
Definitionen: Heimischer Wald, Biodiversität und Erhaltung
Heimischer Wald: Natürlich vorkommender Wald aus einheimischen Arten, entstanden durch natürliche Generation oder Regeneration. Auch Plantagen unter dem Kronendach derselben Arten wie im ursprünglichen Bestand, mit zufälliger Verteilung fremder Arten, fallen unter diese Definition.
Erhaltung der biologischen Vielfalt: Bezieht sich auf heimische Wälder, die Habitate für gesetzlich geschützte Pflanzenarten oder Arten in den Kategorien gefährdet, verletzlich, selten, unzureichend bekannt oder nicht gefährdet bilden. Auch einzigartige oder repräsentative natürliche Artenvielfalt des Landes fällt unter diese Kategorie. Die Bewirtschaftung dieser Wälder dient ausschließlich dem Schutz der Artenvielfalt.
Erhaltung: Bezieht sich auf den Schutz von Urwäldern an Hängen mit einer Neigung von 45% oder mehr, auf fragilen Böden oder in einem Umkreis von 200 Metern um Quellen, die in natürliche Gewässer münden. Ziel ist der Schutz dieser Boden- und Wasserressourcen.
Urwald mit Mehrfachnutzung
Urwald mit Mehrfachnutzung: Wald, dessen Boden und Vegetation nicht den Kategorien Schutz oder Erhaltung und Schutz entsprechen und der vor allem der Gewinnung von Holz- und Nichtholzprodukten sowie der Erbringung von Dienstleistungen dient.
Nutzungsmöglichkeiten:
- Schutz der biologischen Vielfalt
- Kohlenstoffbindung
- Landschaftliche Schönheit
- Schutz von Boden und Wasser, Regulierung von Zyklen
Bewirtschaftungsplan
Bewirtschaftungsplan: Ein Instrument, das die Anforderungen dieses Gesetzes erfüllt und die Nutzung und rationelle Nutzung der erneuerbaren natürlichen Ressourcen in einem bestimmten Gebiet regelt. Ziel ist es, den Nutzen zu maximieren und gleichzeitig die Erhaltung, Verbesserung und Aufwertung der Ressourcen und ihrer Ökosysteme zu gewährleisten.
Selektives Schneiden in gefährdeten Urwäldern
Urwald der Erhaltungskategorie, der als gefährdet oder vom Aussterben bedroht eingestuft ist, darf nicht selektiv geschnitten werden.