Fossile Brennstoffe und Wasserkraft in Spanien
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1.1) Fossile Brennstoffe und erneuerbare Energien
Kohle
Kohle ist ein schwarzes Gestein, das durch die Zersetzung von Pflanzenresten entsteht. Die Qualität der Kohle und ihr Heizwert hängen von der Dauer dieses Prozesses ab: Anthrazit, Steinkohle und Braunkohle.
Früher spielte Kohle eine dominante Rolle, und ihre Produktion wuchs aufgrund des Protektionismus gegenüber der Konkurrenz durch Öl. Sie wurde jedoch durch Öl ersetzt, was zu einem Rückgang des Verbrauchs und zur Schließung von Zechen führte. Seit 1984 sank die Produktion erneut aufgrund der vielen Probleme, die mit dem Kohlebergbau verbunden waren.
Öl
Öl ist ein Mineralöl, das durch die Zersetzung von Pflanzen und Meerestieren gebildet wird. Es nimmt den ersten Platz im spanischen Energieverbrauch ein.
Die einheimische Produktion ist gering und konzentriert sich auf die Mittelmeerküste. Dies erlaubt keine Autarkie; ein großes Volumen führt zu einer starken externen Abhängigkeit und erheblichen Kosten.
Die Vielfalt und die Anwendungen sind zahlreich für Transport und Industrie. Das Öl wird in Raffinerien gewonnen, wobei Spanien über bedeutende Raffineriekapazitäten verfügt.
Erdgas
Erdgas ist ein Gemisch aus gasförmigen Kohlenwasserstoffen, hauptsächlich Methan. Seine Vorteile liegen im hohen Heizwert, dem niedrigen Preis und der Tatsache, dass es der umweltfreundlichste fossile Brennstoff ist.
Die aktuelle Nutzung der Energie führt nicht zu einer übermäßigen Gewichtszunahme (Anmerkung: Dieser Satz ist unklar, wurde beibehalten).
Die Produktion findet im Baskenland und in Huelva statt. Die spanische Produktion ist unzureichend für die Selbstversorgung; es besteht auch eine externe Abhängigkeit.
Die aus dem Gas gewonnenen Produkte sind Propan, Butan und Naphtha, die vielfältige Anwendungen finden.
Wasserkraft
Wasserkraft ist eine Energiequelle, die aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Das Wasser wird in Stauseen und Seen gespeichert, schlägt und bewegt Wasserturbinen.
Die Produktion auf der Halbinsel konzentriert sich auf die nördliche Hälfte. Sie deckt 100% des nationalen Bedarfs. Das Hauptanwendungsgebiet ist die Stromerzeugung.
Sie bietet die Vorteile, erneuerbar, sauber und sofort verfügbar zu sein. Probleme entstehen durch Schwankungen in der Produktion oder durch Konflikte mit anderen Wassernutzungen, wie der landwirtschaftlichen Bewässerung und dem häuslichen Verbrauch.