Francisco de Goya: Meisterwerke und Epochen
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1. Die Maja-Gemälde
La Maja Vestida und La Maja Desnuda
Goya malte diese Werke im Auftrag von Manuel Godoy. Es wird vermutet, dass der Körper der Herzogin von Alba gehört und das Gesicht einer anderen Dame überlagert wurde. Manuel Godoy präsentierte diese Werke seinen Gästen. Heute befinden sie sich im Prado-Museum.
2. Porträtkunst des Adels
Porträt einer Dame
Goya war zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein gefragter Maler des hohen Adels. Sein Stil war modern und seine Porträts waren sehr beliebt. Alle Damen der damaligen Zeit wollten sich von ihm im modischen Goyescas-Stil malen lassen.
3. Die Herzogin von Alba
Porträt der Herzogin von Alba
Die Familie Alba war neben der königlichen Familie die mächtigste in Spanien. Goya war ein enger Vertrauter der Herzogin. Sie ist sowohl in der Maja Desnuda als auch in der Maja Vestida als Modell vertreten.
4. Kinderporträts
Porträt eines Kindes
Goya malte viele Kinder des Adels liebevoll und mit ihren Spielzeugen. Dieses Kind wird mit einem Vogel und einer Katze dargestellt.
5. Selbstporträts
Selbstporträt
In seinen späteren Selbstporträts aus dem frühen 19. Jahrhundert zeigt sich Goya gezeichnet von Krankheit. Sein Ausdruck wirkt huraño (mürrisch), was bereits auf seine späteren Pinturas Negras (Schwarze Gemälde) hindeutet.
6. Übergang zum Expressionismus
Der Aufstand vom 2. Mai
Dieses Werk thematisiert die Ereignisse vom 2. Mai 1808, die Goya sechs Monate später festhielt. Das Gemälde zeigt den Kampf gegen die französischen Truppen und die Mamelucken. Die starke Verkürzung und die ausdrucksstarken Gesichter zeigen Ansätze des Expressionismus und den sogenannten Horror des Krieges.
Die Erschießungen vom 3. Mai
Auch bekannt als Die Erschießung der Aufständischen am Moncloa-Hügel. Das Werk verdeutlicht die Unterdrückung des Volkes von Madrid durch die Franzosen. Goya nutzt hier meisterhaft das Chiaroscuro (Hell-Dunkel-Kontrast), um die Grausamkeit der Hinrichtung darzustellen.