Französisches Theater des 17. Jahrhunderts: Corneille, Racine und Molière

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Kontext 16. Jahrhundert: Frankreich – Heinrich II. – Absolutismus – Mazarin setzt die Politik von Richelieu fort – König Ludwig XIV. – Hegemonie.

Literarischer Kontext: Dramatiker – Modalitäten – Französische Tragödie – klassische griechisch-römische Kanons (Euripides und Seneca) – französisches Theater (Barock – Alexandriner) – Quellen – Figuren erliegen nicht der blinden Macht des Schicksals – Chorszenen – keine Enttäuschung in der Liebe – Tragödie.

Pierre Corneille

(Begründer der französischen Tragödie)

  • Le Cid (Auslöser der Cid-Kontroverse)
  • Horace
  • Cinna (Problem des Cid)
  • Der Tod des Pompeius
  • Don Sanche d’Aragon
  • Weniger erfolgreich: Ödipus

Jean Racine

(Psychologische Tiefe)

  • Alexander der Große
  • Tragischer Zyklus:
    • Andromache
    • Britannicus
    • Phädra (gleiches Argument wie bei großen Tragödien, entfesselte, höllische Leidenschaften = Macht/Liebe)
  • Qualitäten: guter Geschmack, metrische und stilistische Perfektion, einfache Syntax
  • Phädra (Euripides und Seneca) (psychologische Feinfühligkeit)
  • Esther und Athalie
  • Die Geschichte von Port Royal

Molière

(Sozialkritik in der Komödie)

  • Pseudonym
  • Greift auf mittelalterliche Traditionen zurück (Fabliaux, lateinische Komödie [Plautus und Aristophanes], Commedia dell’arte, spanische Komödie)
  • Gelächter des Königs
  • Keine Farce, sondern hohe Komödie:
    • Die Schule der Ehemänner
    • Die Schule der Frauen
    • Tartuffe
    • Der Menschenfeind
    • Der eingebildete Kranke
  • Schilderung des Lebens, der Sitten der Zeit, es erscheinen Ärzte, Schriftsteller, Höflinge...
  • Laster und Defekte des goldenen Zeitalters – frech und lustig... lächerlich, negativ mit Lastern
  • Satirische Absicht, wirklich lustig, komisch, Wortspiele, kurze rhythmische Repliken, Ironie, Wiederholung
  • Der eingebildete Kranke: „Der weise Narr“

Cervantes: La Galatea, Die Arbeiten des Persiles und Sigismunda. Poesie: 10 Dramen, 2 Vorspiele, eingeschoben in seine Prosa, Poesie der Zeit, im italienischen Stil – traditioneller Charakter – lange Gedichte (Der Brief an Mateo Vázquez und Die Reise zum Parnass). Theater: 20 Komödien (Der Handel von Algier, Die Belagerung von Numancia) und Zwischenspiele: 8 Stücke, 8 Vorspiele – Komödien (Die Bäder von Algier, Der glückliche Schurke Pedro de Urdemalas), Zwischenspiele (Das Wundertheater, Der alte eifersüchtige Ehemann, Die Höhle von Salamanca). Roman: Erster Teil von La Galatea (die Liebe von Elicio und Erastro). 12 Romane – Novelas Ejemplares – Kurzgeschichten – italienische Quelle, initiiert von Boccaccio, hispanisiert, Ähnlichkeit in den Argumenten und im Dialog (Rinconete y Cortadillo, Der Lizentiat Vidriera, Die Küchenmagd, Das Gespräch der Hunde).

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