Frauen im Lehrplan: Für eine gleichberechtigte Bildung
Eingeordnet in Lehre und Ausbildung
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 2,64 KB
Frauen und der Lehrplan
Die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen, die uns heute als Bürgerinnen und Bürger definiert, zu erreichen, war vielleicht eine der größten Hürden, mit denen Frauenbewegungen seit ihren Anfängen konfrontiert waren. Der pädagogische Kontext und der Inhalt des Lehrplans sind die wichtigsten Bereiche, auf die wir unsere Anstrengungen konzentrieren müssen. Sie bestimmen egalitäre Beziehungen, fördern die umfassende Entwicklung der Schülerinnen und Schüler und wirken diskriminierenden Vorstellungen und Identitäten von Frauen entgegen, die bis heute überlebt haben.
Frauen in den Lehrplan integrieren
Ziel ist es, eine koedukative Praxis zu fördern, die auf Gleichberechtigung in der Bildung basiert. Die Gestaltung des Lehrplans muss die Notwendigkeit der Gleichstellung berücksichtigen. Insbesondere in den Sozialwissenschaften müssen wir uns stärker für die Integration der Geschlechterforschung in die Lehrplaninhalte einsetzen. Dies würde dazu beitragen:
- die Präsenz von Frauen in der Gesellschaft sichtbar zu machen,
- ihren Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung zu würdigen,
- an der Entwicklung eines neuen, gleichberechtigten Frauenbildes mitzuwirken,
- und ein neues, faires Gesellschaftsmodell zu fördern.
Die Wahrnehmung, die den Schülerinnen und Schülern von Frauen vermittelt wird, ist entscheidend. Frauen sollten als gleichberechtigt mit Männern dargestellt werden, aber wir müssen auch die Formen der Ausgrenzung, die sie erfahren haben, deutlich machen. Es ist wichtig, die Methodik zur Lösung dieses Problems zu bewerten. Ein solches Vorgehen könnte den Schülerinnen und Schülern helfen, die vom Feminismus geförderte Neudefinition der Geschlechterrollen zu verstehen.
Frauen als Vorreiterinnen im Unterricht
Die vorgeschlagene Arbeit zielt darauf ab, in den Lehrplan der Sozialwissenschaften einzugreifen, um die androzentrische Sichtweise des historischen Wissens zu überwinden. Wir halten es für dringend notwendig, die Geschlechterperspektive als Querschnittsaufgabe in der Geschichtsschreibung zu verankern, um die Einbeziehung von Frauen zu erreichen.
Es ist wichtig, Erfahrungen aus der historischen Forschung auszutauschen und das Wissen über die Frauen zu teilen, die unsere Vergangenheit maßgeblich geprägt haben. Um zu verstehen, welchen Beitrag Frauen zur Gesellschaft geleistet haben, müssen wir sie zu Akteurinnen und historischen Subjekten machen. Dieser Versuch, ihnen das Recht auf politische und intellektuelle Gleichbehandlung zuzuerkennen, muss vollständig anerkannt werden.