Frauenrechte: Wandel vom Patriarchat zur Emanzipation
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Veränderungen in traditionellen Gesellschaften
Seit dem 17. Jahrhundert: allgemeine Lage der weiblichen Minderwertigkeit. 18. Jahrhundert: Frauen werden nach wie vor als minderwertig angesehen. Die Ausnahme bilden die beschriebenen Frauen. 19. Jahrhundert: Frauen sind den Männern untergeordnet. Ihre Aufgabe ist auf die Familie beschränkt, der wichtigste Faktor für soziale Stabilität. Prävalenz des familiären Patriarchats. 20. Jahrhundert: Frauen beginnen, Zugang zu gewissen Studien und geistiger Vorbereitung zu erhalten. Stereotype Geschlechterrollen herrschen vor. Neue Vorstellungen von Sexualität entstehen und Frauen gewinnen mehr Einfluss in bestimmten Machtbereichen. 21. Jahrhundert: Die soziale Konstruktion wird noch immer häufig aus männlicher Sicht betrachtet.
Evolution gegen Equity
17. Jahrhundert: Frauen erscheinen in der griechischen Literatur als befähigt. Heilerinnen und Hebammen sind sowohl in der Antike als auch im Mittelalter präsent. Stadtschreiberinnen in Klöstern sind erwähnt. 18. Jahrhundert: Einige Frauen beteiligen sich an politischen Umwälzungen. 19. Jahrhundert: Frauen beginnen, sich an der Arbeiterbewegung sowie an politischen und gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen. Einige Frauen kämpfen für das Wahlrecht, andere engagieren sich zugunsten des Pazifismus und wieder andere in der Arbeiterbewegung. 20. Jahrhundert: Emanzipation der Frauen. Manche Frauen sind Teil politischer Parteien. Feminismus erlebt eine neue Massenbewegung. Sexuelle Befreiung und Gleichheitsforderungen treten hervor. 21. Jahrhundert: Langsame Fortschritte in Richtung Gerechtigkeit.
Einige historische Meilensteine und Chronologie
17. Jahrhundert: Unterdrückung der Frauen. Unabhängige Minderheiten in verschiedenen Bereichen existieren. 18. Jahrhundert: Olympe de Gouges veröffentlichte die Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin. Mary Wollstonecraft in Großbritannien veröffentlichte "Verteidigung der Rechte der Frau", in der sie argumentierte, dass es in der Welt nicht an Liebe, sondern an Gerechtigkeit mangele. 19. Jahrhundert: 8. März 1857: Protest der arbeitenden Frauen in der Textilindustrie in New York gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen und niedrige Löhne. Zwei Jahre später wurde die erste Gewerkschaft gegründet. 1866 billigte der internationale Arbeitsteilungskongress den Vorschlag zur beruflichen Arbeit von Frauen. Wyoming 1866 ist der erste US-Bundesstaat bei der Gewährung des Rechts auf weibliche Stimme.
Wichtige Begriffe und Entwicklungen
- Patriarchat: Familiäre und soziale Vorherrschaft der Männer über Frauen in vielen historischen Perioden.
- Emanzipation: Langwieriger Prozess von rechtlicher und sozialer Gleichstellung.
- Feminismus: Bewegungen und Theorien, die Gleichberechtigung und Rechte für Frauen fordern.
Zusammenfassung
Die historischen Entwicklungen zeigen einen langwierigen Wandel von weitverbreiteter weiblicher Diskriminierung hin zu schrittweisen Rechten und politischem Einfluss. Trotz Fortschritten bleibt die soziale Konstruktion häufig noch männlich geprägt, und der Kampf um Gleichheit und Gerechtigkeit dauert an.